Sören Staduer und Lucas Keysberg vom Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick geleiten den verletzten Mitspieler Andreas Ovelhey vom Platz.
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Sören Stauder nimmt die Glückwünsche von Skandar Soltane entgegen. Erkenschwicks Keeper betätigt sich nach Spielschluss als Hilfe, um den verletzten Innenverteidiger Andreas Ovelhey vom Platz zu geleiten.

Fußball

Erkenschwicks Sören Stauder nach 1:0-Sieg sicher: Zu Hause geht alles

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Das 1:0 der Spvgg. Erkenschwick über den SC Herford war harte Arbeit, das wusste einer nur zu gut: Sören Stauder. Der Schlussmann rettete mit einer Doppelparade in der 77. Minute seinen Farben die drei Punkte.

Stauder sicherte der Spvgg. Erkenschwick so den Sprung auf Tabellenplatz zwei der Westfalenliga 1. An den hatten die kühnsten Optimisten vor einigen Wochen kaum gehofft, aber nach der Serie von vier Siegen in Folge ist das Selbstbewusstsein am Stimberg spürbar gewachsen. Sören Stauder: „Wir haben uns schon vor dem Spiel gesagt: Es kann kommen, wer will, aber zu Hause wollen wir eben jeden Gegner schlagen.“

Gleichwohl war sich Stauder bewusst: Ein Feuerwerk hatten seine Vorderleute gegen einen unbequemen, nie aufsteckenden Gegner nicht gezündet: „Wenn du das zweite Ding nicht machst, werden 90 Minuten eben verdammt lang.“ Was unbestritten war: Wegen vieler Unterbrechungen (unter anderem kam ein Bierbecher auf den Platz geflogen, der der Spvgg. wohl ein Ordnungsgeld einbringen dürfte) zog Schiedsrichter Simon Knappe den Schlusspfiff bis in die siebte Minute der Nachspielzeit hin.

Ovelhey verletzt sich in den letzten Sekunden am Fuß

Einer, der die letzten Sekunden besonders schmerzhaft zu spüren bekam, war Andreas Ovelhey. Der bekam in einer der letzten Aktionen einen Tritt auf den Fuß ab und konnte den Platz, gestützt von Sören Stauder und Lucas Keysberg, nur humpelnd verlassen. Sein Einsatz am Samstag im Westfalenpokalspiel bei Rot-Weiß Erlinghausen dürfte mehr als fraglich sein.

Das wird am 31. Oktober im Übrigen erst um 18.30 Uhr angepfiffen – weil die Platzanlage im sauerländischen Marsberg zuvor belegt sei, heißt es. Die trägt im Übrigen einen prominenten Namen: Hans-Watzke-Stadion. Der Tabellenzweite der Landesliga 2 war im Übrigen am Wochenende spielfrei und der hätte liebend gerne das Pokalspiel gegen die Spvgg. Erkenschwick bereits an diesem Freitag ausgetragen.

Rückkehr vom Pokalspiel am Samstagwohl erst in der Nacht

Hans-Joachim Watzke hätte sich das Spiel gerne angeschaut“, sagt Erkenschwicks Trainer David Sawatzki. „Aki“ Watzke ist nicht nur Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, auch ist er Vereinspräsident bei seinem Heimatklub. Das Treffen mit Watzke fällt auf Erkenschwicker Intervention aus. Nicht wegen eines „Nein“ etwaiger Schalker Sympathisanten im schwarz-roten Dress. Sawatzki: „Wir fahren mit dem Bus etwa zwei Stunden dorthin. Wann hätten wir an einem Freitag denn losdüsen sollen?“ So geht’s anders herum: Die Heimkehr am Samstag dürfte am späten Abend erfolgen.

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