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Kann er die Erkenschwicker Offensivflaute in Wickede beenden? Auch Skandar Soltane spielte zuletzt unter den eigenen Möglichkeiten.

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Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen suchen Weg aus der Misere

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Höchste Zeit für Punkte: In der Westfalenliga 2 hoffen die Spvgg. Erkenschwick bei Westfalia Wickede und der TuS 05 Sinsen gegen den FC Brünninghausen auf ein Ende ihres negativen Laufs.

"Natürlich täte uns allen ein Erfolgserlebnis gut“, sagt Sinsens Trainer Toni Kotziampassis nach vier Niederlagen in Serie. „Aber dazu müssen wir es eben besser machen als zuletzt.“ In der Defensive, die einige Mal fahrlässig agierte. Im Mittelfeld, dem es an Biss und Ideen fehlte. Und im Angriff, der kapitale Chancen ungenutzt ließ. 

Die sportliche Lage beim TuS 05 Sinsen ähnelt vor dem Heimspiel gegen den FC Brünninghuasen (Sonntag, 15 Uhr - Bezirkssportanlage) dem Wetter: Von einem goldenen Oktober war bislang wenig zu spüren. Zu tun hat das mit der desolaten Personallage, die sich unter der Woche auch nicht gebessert hat. Ein halbes Dutzend verletzter Stammkräfte fehlt auch weiter verletzt. 

Dazu kommt vor dem so wichtigen Spiel gegen den Tabellenzwölften FC Brünninghausen noch eine Sperre: Julian Stöhr, einer der wenigen Routiniers beim TuS 05, ließ im Gastspiel in Sodingen (0:3) das Bein stehen, um beim Stand von 0:1 einen womöglich vorentscheidenden Konter zu unterbinden – und sah dafür die fünfte Gelbe Karte: Der Gladbecker muss am Sonntag zuschauen.

Trainer Sawatzki: "Das Unberechenbare machen"

Drei Spieler in Serie verloren hat die Spvgg. Erkenschwick. Ein Grund für Neu-Trainer David Sawatzki, seit zwei Wochen im Amt: „Wir tun uns schwer, Chancen zu kreieren.“ Viel zu viele Aktionen seien zu leicht zu durchschauen, dazu passe noch immer nicht die Abstimmung: „Mal wartet der Stürmer auf die Flanke und es wird gedribbelt. Dann kommt die Flanke, und der Stürmer ist nicht da.“

Nachdem sich das Team beim 0:1 gegen TuS Hordel zumindest defensiv weitgehend stabilisiert hatte, wurde in dieser Woche der Hebel in der Abteilung Attacke angesetzt. Die Zielvorgabe für Sonntag, wenn es bei Westfalia Wickede (15.15 Uhr – Pappelstadion, Fränkischer Friedhof 75, 44319 Dortmund) um Punkte geht, ist klar: „Wir müssen den Gegner vor Aufgaben stellen, auch mal das Unberechenbare machen.“ 

Für die Auswärtsaufgabe am Sonntag hat David Sawatzki bis auf den rotgesperrten Timur Umar und den langzeitverletzten Kevin Hegel wohl alle Kräfte zur Verfügung, auch wenn einige von ihnen, wie Verteidiger Jeremy Jamal Mustapha, noch Trainingsrückstand aufweisen.

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