Raphael Lücke (SV Schermbeck) beim Torabschluss im Westfalenpokal-Halbfinale gegen die SpVg Hagen.
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Schermbeck schießt sich ins Finale: Raphael Niehoff (l.) jagt den Ball aufs Hagener Tor.

Fußball

SV Schermbeck stürmt ins Finale - Samstag gegen Meinerzhagen

  • Thomas Braucks
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Der SV Schermbeck steht nach einem souveränen 6:1-Erfolg über die SpVg Hagen im Endspiel um den Westfalenpokal. Am „Finaltag der Amateure“ geht‘s am Samstag gegen den RSV Meinerzhagen.

Das Westfalenpokal-Finale findet mit einem Klub aus dem Fußballkreis Recklinghausen statt. Oberligist SV Schermbeck hat sich am Samstag mit einem 6:1-Erfolg über die SpVg Hagen 1911 für das Endspiel qualifiziert. Darin trifft der SVS am kommenden Samstag auf den Klassenrivalen RSV Meinerzhagen. Der Sieger zieht in den DFB-Pokal ein.

Gegen Westfalenliga-Aufsteiger Hagen gab sich der SV Schermbeck in seiner Volksbank-Arena keine Blöße. Der Favorit trat souverän auf und nutzte seine Chancen effektiv. Schon nach einer halben Stunde war das Halbfinale so gut wie entschieden. Dominik Hanemann (9.), Raphael Niehoff (22.) und Bilal Özkara (30.) schossen eine beruhigende Führung für den Favoriten heraus.

Auch Gllogjani trifft

Die Gäste bemühten sich nach dem Seitenwechsel um mehr Druck. Doch die Tore erzielte weiter Schermbeck: Bernard Gllogjani, Neuzugang von der Spvgg. Erkenschwick, erhöhte auf 4:0 (54.). Torjäger Michael Smykacz legte das 5:0 (57.) und das 6:0 (74.) nach.

Den Gästen gelang durch Luis Vormann noch das 6:1 (85.). Letzter Höhepunkt: Ein miserabel getretener Elfmeter von Hagens Routinier Gaetano Manno, den SVS-Torhüter Cedric Drobe kaum passieren lassen konnte.

Packender war das zweite Halbfinale: Oberligist RSV Meinerzhagen ging nach einer halben Stunde durch einen Treffer von Julian Jakobs gegen Titelverteidiger und Top-Favorit SV Rödinghausen in Führung. Der Regionalligist schwächte sich kurz vor der Pause selbst: Der gefoulte Daniel Flottmann keilte zurück und sah „Rot“.

RSV Meinerzhagen macht‘s im Elfmeterschießen

Dennoch kam Rödinghausen zurück: Patrick Kurzen schaffte in der 76. Minute per Kopf den Ausgleich. Nach 90 Minuten ging‘s direkt ins Elfmeterschießen. Meinerzhagen versenkte alle fünf Elfer, für die Gäste scheiterte Julian Wolff an Torhüter Focher.

Das Westfalenpokal-Finale zwischen Schermbeck und Meinerzhagen wird am kommenden Samstag um 17.45 Uhr in der Sportschule Kaiserau im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ angepfiffen. Fans sind nicht zugelassen, aber die ARD überträgt live.

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