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Aufsteigerin: Katharina Kiehl spielt mit dem TTC Blau-Weiß Datteln künftig in der NRW-Liga.

Tischtennis

Start in die Saison: Dattelns Damen sind die Nummer 1

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DATTELN - Die Bundesliga hat bereits begonnen, doch so richtig startet der Tischtennis-Sport erst jetzt durch - von der 2. Liga bis zur Kreisklasse. Die ranghöchste Tischtennis-Mannschaft im Kreis ist in der kommenden Saison mal wieder ein Frauenteam.

Die Damen des TTC Blau-Weiß Datteln peilen als Aufsteigerinnen den Klassenerhalt in der NRW-Liga an. „Aufgrund der TTR-Werte müsste das machbar sein“, sagt Mannschaftssprecherin Dorothea Kleymann. Das Erfolgsquartett aus der Vorsaison hat sich um eine fünfte Spielerin verstärkt. Alison Simon kommt vom TTV Hervest Dorsten. Sie wird als Spielerin der 2. Mannschaft (Bezirksliga) geführt. Top-Spielerin bleibt die routinierte Christiane Busche. An Tisch zwei spielt Nadine Zimmermann, die 2016 von Preußen Lünen zu den Blau-Weißen gewechselt ist. Katharina Kiehl und die Teamsprecherin bilden das untere Paarkreuz. Vor dem Saisonstart am Sonntag (11 Uhr, Sporthalle Wiesenstraße) gegen den TTC SG Steele hält Dorothea Kleymann den Mitaufsteiger TTV Hövelhof für einen heißen Titelaspiranten: „Das ist ein junges Team mit Perspektive. Sie sollten vorne dabei sein." TTC Blau-Weiß und SuS Bertlich schlagen weiter in der Verbandsliga auf Vor einem Jahr war die Verbandsliga die Königsklasse. Vier Vereine aus dem Vest in einer Staffel sollten für Lokalderbys am Stück sorgen. Mit dem frühen Rückzug des TSV Marl-Hüls erhielt die Konstellation die erste Delle, am Saisonende stieg auch noch der TTC MJK Herten ab. Zu allem Überfluss sind jetzt die beiden verbliebenen Klubs, TTC BW Datteln und SuS Bertlich, verschiedenen Gruppen zugeordnet worden. Die Blau-Weißen bleiben in der Münsterland-Staffel, halten aber den Ball flach: „Hinter uns liegt eine Riesensaison. Wir haben über unseren Möglichkeiten gespielt“, sagt Vereinschef Markus Giesa. Der Grund für die Zurückhaltung beim Tabellendritten der letzten Saison: Routinier Christian Westhoff ist angeschlagen. Außerdem will Jakob Adamowski kürzer treten. „Er wird das eine oder andere Mal pausieren und weniger trainieren. Aber Jakob hat viel Erfahrung“, erläutert Giesa. Zum Start trifft Datteln auf Arminia Ochtrup II (Sa., 18.30 Uhr - Halle Wiesenstraße). Ganz bewusst schaut Giesa nicht auf die TTR-Werte der einzelnen Spieler. „Demnach wären wir in der Vorsaison Vorletzter geworden und abgestiegen.“ „Umgezogen“ ist SuS Bertlich, der künftig in der Verbandsliga 4, der Ruhrstaffel, antritt. Allerdings erst nach den Kreismeisterschaften in Bottrop Mitte September: Die Spiele gegen DJK Altenessen und Spvgg. Meiderich sind auf 23. beziehungsweise 28. September verlegt. Der SuS hat also länger Zeit sich vorzubereiten. Mit einer Vorhersage tut sich Bertlichs Teamsprecher Dennis Janke schwer: „Ich kann die Stärke der Gegner nur anhand der TTR-Werte einschätzen. Da liegen wir im Mittelfeld. Angenehm ist, dass die Auswärtsfahrten künftig kürzer ausfallen.“ Beim SuS rückt Patrick Dworak, in der Vorsaison nominell als Spieler der 2. Mannschaft geführt, offiziell hoch. Jens Martin dagegen ist beruflich stark eingespannt und als Aushilfe vorgesehen. Außerdem haben Dennis Rösen und Felix Brinker ihre Plätze getauscht: Rösen spielt in der Mitte, Brinker im unteren Paarkreuz.

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