Stürmer Lorenz Niedrig (l.) vom TuS 05 Sinsen in Aktion im Testspiel gegen die TSG Dülmen.
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Mann des Tages: Lorenz Niedrig (l.) erzielte am Sonntag beide Treffer für den TuS 05 Sinsen gegen die TSG Dülmen.

Fußball

TuS 05 Sinsen kommt nicht über 2:2 gegen TSG Dülmen hinaus

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Lorenz Niedrig war der Mann des Tages mit zwei Trteffern für den TuS 05 Sinsen. Für den Sieg reichte das aber nicht.

Leistungsgerecht unentschieden endete am Sonntag der Vergleich zwischen dem TuS 05 Sinsen und der TSG Dülmen. Beim 2:2 (1:1) gegen den aufstrebenden Bezirksligisten hatten die Hausherren zwar die besseren Chancen, in der zweiten Hälfte baute die Mannschaft von Michael Schrank aber ab.

„Dülmen hat sehr diszipliniert gespielt. Wir waren in der Umschaltbewegung nicht gut genug, um sie häufiger in Bedrängnis zu bringen. Für einen Test war das angesichts der hohen Temperaturen aber durchaus in Ordnung“, resümierte der Fußball-Lehrer nach dem Duell mit einem früheren Lehrmeister Manni Wölpper.

Klassenunterscheid selten zu sehen

Ein Klassenunterschied war selten zu erkennen auf dem stumpfen Rasen der Bezirkssportanlage. Zu allem Überfluss geriet der Westfalenligist früh in Rückstand. Dülmens Kapitän Dominik Arnsmann trennte Fürkan Saritas, der vor dem eigenen Strafraum ein Dribbling gestartet hatte, energisch vom Ball und traf mit einem leicht abgefälschten Schuss ins kurze Eck zum 1:0 für die Gäste (11.).

Der TuS wurde immer dann gefährlich, wenn es ihm gelang, das Tempo von Lorenz Niedrig ins Spiel einzubinden. Nachdem der Angreifer zwei Mal gescheitert war (15., 17.) verwertete er eine Saritas-Flanke per Kopf zum Ausgleichstreffer (34.).

Bis zur Pause hätte Sinsen in Führung gehen müssen: Zunächst wollte Gerard Lubkoll ein fantastisches Solo auf der linken Seite mit einem spektakulären Gewaltschuss abschließen – er hätte den Ball besser in die Torecke geschoben (37.). Dann scheiterte Valentyn Yarokha mit einem Heber nach schöner Vorarbeit von Emre Köksal (39.).

Dülmen geht zum zweiten Mal in Führung

Nach der Pause dasselbe Bild. Wieder ging Dülmen in Front. Diesmal traf Alexander Koch, nachdem Tobias Korte auf der rechten Sinsener Abwehrseite nicht ernsthaft gestört worden war (61.). Die Gastgeber kamen wieder: Zunächst klatschte ein 17-Meter-Freistoß von Okan Solak an die Latte (66.), dann belagerte der TuS das gegnerische Tor so vehement, dass Niedrig nach einem Pfostenschuss von Elias Puppendahl aus kurzer Distanz zum 2:2 abstauben konnte (68.).

Bis zum Abpfiff tat sich wenig: Schade für Sinsen, dass Schiedsrichter Dominic Nosing (Herten) den Ukrainer Yarokha nach einem schönen Diagonalpass des eingewechselten Tobias Hötte im Abseits gesehen hatte. Dadurch waren die anschließende Flanke und der erfolgreiche Abschluss von Leonard Onofaro wertlos (84.).

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