Olcay Yilmaz feiert einen seiner zwei Treffer im Westfalenliga-Spiel gegen GW Nottuln (4:0).
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Sinsens Doppeltorschütze Olcay Yilmaz feiert beschwingt seinen Treffer zum 2:0 gegen GW Nottuln.

Fußball

TuS 05 Sinsen und Spvgg. Erkenschwick ohne Gegentreffer - Westfalenligisten siegreich

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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    Olaf Krimpmann
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Hinten haben die Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen dichtgehalten. Das war für beide die Basis zum Erfolg.

Wie lange noch gespielt wird, ehe die hohen Corona-Zahlen eine Pause nötig machen, kann niemand sagen. Aber immerhin: Sollte kommende Woche Schluss sein, sowohl die Spvgg. Erkenschwick als auch der TuS 05 Sinsen würden mit einem Sieg in die Pause gehen.

TuS 05 Sinsen - GW Nottuln 4:0 (0:0)
Kuriose Partie auf der Bezirkssportanlage: Der TuS 05 Sinsen gewinnt das „kleine Derby“ in der Westfalenliga 1 gegen Grün-Weiß Nottuln mit 4:0. Alle Treffer fallen in der zweiten Halbzeit in genau 20 Minuten zwischen der 46. und 66. Spielminute. Noch bemerkenswerter aber ist die Verwandlung, die Sinsens Truppe in der Halbzeitpause durchmacht. Ein völlig verunsichertes Kollektiv verabschiedet sich nach 45 Minuten in die Kabine, zurück kommt eine Elf voller Tatendrang.

Alle Tore fielen nach dem Seitenwechsel: Lorenz Niedrig erlief auf der rechten Seite ein Zuspiel, gab den Ball nach innen – Okan Solak hatte freie Schussbahn zum 1:0 (46.). Gerard Lubkolls Pass landete bei Olcay Yilmaz, der frei durch war und Gäste-Torwart Marvin Kemmann bezwang – 2:0 (54.). Das 3:0: Lorenz Niedrig erspurtete den Ball vor Torhüter Kemmann, Olcay Yilmaz scho ein (57.). Glänzend herausgespielt das 4:0: Nach einer tollen Flanke von Yilmaz und einem präzisen Kopfball des starken Onofaro war nach 65 Minuten das Endresultat von 4:0 erreicht. Danach spielte Sinsen den Vorsprung souverän über die Zeit.

Die Gäste kamen sich vor wie in einem falschen Film. Denn: In der ersten Halbzeit hatte sich der TuS 05 mit Ach und Krach zu einem 0:0 gerettet. Grün-Weiß Nottuln hatte dominiert und vier, fünf dicke Chancen. Zwei Mal rettete das Aluminium für die „Nullfünfer“, zwei Mal bewahrte Torhüter Simon Werner im direkten Duell mit den Gäste-Angreifern seine Farben in Klassemanier vor dem hochverdienten 0:1.

Spvgg. Erkenschwick - SC Herford 1:0 (1:0)
Die erste gute Chance durften sich die Gäste gutschreiben: Eine scharfe Hereingabe von Denis Müller verpassten am Erkenschwicker „Fünfer“ gleich zwei Herforder denkbar knapp (17).

Deutlich effektiver die Platzherren nur 60 Sekunden später: Finn Wortmann lief nach einem Steilpass in den Herforder Strafraum, Keeper Michael-Joel Arnolds warf sich ihm entgegen, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball zu Skandar Soltane gelangte, der frei zum 1:0 einschoss (18.). Jetzt schien es, als sollte die zuletzt wie geschmiert laufende Erkenschwicker Offensive wieder auf Normaltemperatur laufen, doch mehr als ein Pfostenschuss von Dzenan Pilica (29.) war zunächst nicht zu notieren. Wer weiß, wie die Partie weitergegangen wäre, hätte Finn Wortmann in der 52. Minute das Rund aus spitzem Winkel über die Torlinie bugsieren können? SCH-Schlussmann Arnolds klärte in höchster Not.

Die ohnehin sehr körperbetont geführte Partie wurde danach noch intensiver. Herford drückte mit Macht, kam dabei vor allem bei Standards wie Freistößen zu Torabschlüssen: So in Minute 56, als Ngouba Mouhouhy das Außennetz traf. Herfords rechter Offensivmann hätte der Held seiner Mannschaft werden können, doch diesen Status verdiente sich in der 77. Minute Erkenschwicks Schlussmann: Mit einer sensationellen Parade lenkte Sören Stauder den Schuss von Moudouhy an den Innenpfosten, und auch beim nicht minder gefährlichen Nachschuss durch Nuri Konak bewies Erkenschwicks Torhüter Klasse (77.).

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