Im Kreispokalspiel zwischen Vestia Disteln und TuS Haltern gab es einige rassige Laufduelle
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Sven Hahnenkamp und Timo Schumski versuchen Halterns Paul Keller den Ball abzujagen.

Fußball

So spielten Vestia Disteln und TuS Haltern im Kreispokal

  • Michael Steyski
    vonMichael Steyski
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  • Olaf Krimpmann
    Olaf Krimpmann
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Am Mittwochabend kam es im Kreispokal zum immergrünen Duell David gegen Goliath: Bezirksligist SV Vestia Disteln versuchte, Oberligist TuS Haltern ein Bein zu stellen.

TuS Haltern löste die Pokalaufgabe an der Fritz-Erler-Straße dank einer bemerkenswerten Effektivität und zog mit einem 3:1-Sieg (2:0) ins Achtelfinale ein.

Knapp eine Viertelstunde passierte vor beiden Toren nichts, ehe Halterns Lennart Rademacher erstmals Mark Mahlmeister im Vestia-Tor prüfte. Bei der anschließenden Ecke brannte es lichterloh im Distelner Strafraum: Paul Keller traf aus kurzer Distanz die Latte, ehe Tim Forsmann den zu kurz abgewehrten Ball aus dem Hinterhalt zum 0:1 in die Maschen drosch (14.).

Oberligist mit einer bemerkenswerten Effizienz

Der Oberligist agierte weiter unaufgeregt und nutzte auch seine zweite wirkliche Torchance zu einem Treffer. Julian Göcke, per Steilpass in Szene gesetzt, schloss aus zwölf Metern ab, Jannick Landwehr fälschte den Ball unhaltbar für seinen Torhüter zum 0:2 ab (40.). Die Gastgeber hatten kurz vor der Pause die Gelegenheit, noch einmal heran zu kommen: Philipp Müller kam in der 43. Minute zum Abschluss, TuS-Keeper Backmann-Stockhofe lenkte den Ball zur Ecke.

Mit der 2:0-Führung im Rücken spielte der Oberligist nach der Halbzeit souverän auf. Folglich legte der TuS in der 56. Minute nach: Nach einer von Stefan Oerterer getretenen Ecke sprang Semih Gülsoy höher als Vestia-Keeper Mahlmeister, dem das Rund über die Fäuste ins Tor flog.

Am Ende drückt der nie aufsteckende Bezirksligist

Das war die Vorentscheidung: Allerdings ließen sich die Platzherren nicht hängen, sie kamen in der Schlussviertelstunde sogar noch einmal stark auf und hatten Erfolg: Jan-Niklas Lobert steckte den Ball in der 72. Minute durch auf Tim Gilgner, der in Klasse-Manier Halterns Keeper Backmann-Stockhofe umkurvte und den Ehrentreffer für seine Farben erzielte.

In Runde eins hatte SV Vestia Disteln BW Westfalia Langenbochum aus dem Wettbewerb geworfen; hier das Video zum Spiel.

Am Ende drückte Vestia Disteln noch, Jan-Niklas Lobert hatte zwei gute Möglichkeiten: Einmal scheiterte der Distelner aussichtsreich am Torhüter, einmal verzog er frei stehend. Das war eben der Unterschied: Die Effizienz hatte der TuS Haltern „gepachtet“.

Distelns Trainer Jörg Breski schwankte am Ende zwischen Lob und Tadel: „In der ersten Halbzeit schenken wir dem Gegner beide Tore, in der zweiten machen meine Jungs ein Bombenspiel. Das war Werbung für den Fußball.“ Halterns Teamchef Timo Ostdorf wirkte gelassener: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt gegen einen guten Gegner, der uns gefordert hat.“

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