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Eine typische Szene des Sonntags: Skandar Soltane wird von den Neheimern Daniel Bald (li.) und Osman Albayrak gestoppt

Fußball Westfalenliga

Sinsen punktet, die Spvgg. Erkenschwick rutscht in die Krise

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In das Kreisderby der Westfalenliga Staffel 2 am kommenden Sonntag gehen TuS 05 Sinsen und Spvgg. Erkenschwick unter höchst unterschiedlichen Voraussetzungen.

Der TuS 05 holte beim SV Hohenlimburg einen Zähler (0:0)  und belegt in der Tabelle mit zehn Punkten Platz fünf. Tabellarisch liegt die Mannschaft vom Trainer Toni Kotziampassis damit zweifelsfrei im Soll, ein großes Spiel war es aber nicht, das sein Team und der Aufsteiger aus Hagen zeigten.

Die größte Chance für die Gäste hatte Sascha Schröder bereits in der vierten Minute, als der Sinsener frei vor Keeper Alexander Klur scheiterte. Insgesamt war es eine zerfahrene Partie, in der in der 61. Minute dann doch ein Tor fiel für den Gastgeber. Das aber fand wegen einer angeblichen Aseitsstellung keine Anerkennung - Glück für Sinsen.

Sinsens Trainer Toni Kotziampassis war am Ende nicht unzufrieden: „Das Spiel war sehr kampfbetont, auf einem hohen Niveau, auch wenn das spielerische Element nicht sehr ausgeprägt war. Meine Mannschaft hat heute alles reingehauen.

Ahmet Inal vermisst die Mentalität

Die Spvgg. Erkenschwick verlor gegen den SC Neheim (0:2) auch das zweite Heimspiel in Folge und rutschte in der Tabelle auf Rang zwölf ab. Die Schwarz-Roten erspielten sich nur eine "hundertprozentige" Chance, als Bernard Gllogjani Neheims Keeper aus 16 Metern anschoss (63.), ansonsten blieb vieles Stückwerk.

Die Gäste aus dem Sauerland profitierten von Erkenschwicker Nachlässigkeiten: Sowohl beim 0:1 (37.) als auch beim 0:2 (48.) hatte Keeper Sören Stauder Schüsse pariert, der Gast aber war jeweils ungehindert zu einem zweiten Schussversuch gekommen.

Trainer Ahmet Inal war nach der Niederlage bedient:  „Es ist traurig, zu Hause keine Festung zu werden. Hier spaziert jeder Gegner rein und nimmt die drei Punkte mit. Die Spielfreude und die Mentalität ist bei einigen Spielern gut, aber das reicht nicht, wenn nur drei, vier Leute sie auf den Platz bringen.“  

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