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Außer Rand und Band: Als VfB-Torhüter Nils Martens den entscheidenden Elfmeter des Sinseners Jakob Helfer pariert, gibt‘s für die Hülser Kollegen kein Halten mehr.

Packendes Stadtmeisterfinale in Marl

Finale der Fußball-Stadtmeisterschaft in Marl nichts für schwache Nerven - so ging's aus 

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Bei der Feld-Stadtmeisterschaft in Marl liefern sich die Fußballer von TuS 05 Sinsen und VfB Hüls einen Kampf auf Biegen und Brechen- bis zum  Elfmeterschießen.

Was war das für ein Finale! Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung bei den Stadtmeisterschaften auf der BSA in Obersinsen. Und mit dem VfB Hüls, der am Ende die besseren Nerven hatte, gab es einen Überraschungssieger. Als VfB-Keeper Nils Martens beim Stande von 4:2 im Elfmeterschießen den Elfer von Jakob Helfer parierte, gab es bei den Hülsern kein Halten mehr. 

Mirko Grieß ist der Held des Endspiels

Schon zuvor entwickelte sich ein hoch spannendes Endspiel 2019. Souverän waren TuS 05 Sinsen und VfB Hüls durch Vor- und Zwischenrunde marschiert und hatten sich so fürs große Finale qualifiziert. In dem erwischte dann Favorit Sinsen den besseren Start, führte durch die Treffer von Patrick Goecke (4.) und Sascha Schroeder (36.) scheinbar komfortabel mit 2:0. Es schien fast so, als würden sich die Nullfünfer mit dem Vorsprung im Rücken zu sicher fühlen. 

Sinsen fühlt sich zu früh zu sicher

Doch die Mannschaft von VfB-Coach Christoph Schlebach bewies eine tolle Moral, wollte den Stadtmeister-Pokal keinesfalls kampflos herschenken. Und nach dem Anschlusstreffer des überragenden Mirko Grieß (48.) war der VfB zurück im Spiel. Es entwickelte sich ein offener Kampf. Grieß schaffte tatsächlich den Ausgleich (56.). Und die Hülser gaben auch nach dem 3:2 für Sinsen durch Philipp Demler, der nach Ecke per Kopf zur Stelle war (72.), nicht auf. Und nach einem Bilderbuch-Konter über die linke Seite war wieder Grieß allen davon geeilt und nagelte den Ball zum 3:3 ins lange Eck. Danach fielen keine Treffer mehr, sodass es schließlich ins Elfmeterschießen ging. 

Acht Tore von Yannick Goecke im Spiel um Platz drei

Zuvor im Spiel um Platz drei zwischen Favorit FC Marl und Außenseiter SuS Polsum, der in der Vor- und Zwischenrunde starke Leistungen abgeliefert hatte, kam dagegen keine Spannung auf. Und das hatte genau mit einem einzigen Spieler aufseiten des Bezirksligisten zu tun. Yannick Goecke wollte offenbar im Kampf um die Torjägerkrone gegen seinen für Finalist TuS 05 Sinsen spielenden Bruder Patrick auf keinen Fall den Kürzeren ziehen. Fünf Treffer hatte der im Winter vom SV Schermbeck zur Hagenstraße gewechselte Stoßstürmer bis zum Spiel um Platz drei auf dem Konto. Nach dem einseitigen kleinen Finale waren es 13 (!). Acht der zehn Tore beim 10:0 (4:0)-Schützenfest gingen nämlich auf Goeckes Konto. Mahmut Tas hatte den Torreigen nach vier Minuten für die Truppe von Mani Mulai eröffnet. Pascal Vasic traf zwischendurch zum 6:0. 

Auch interessant: So lief die Zwischenrunde.  Die Ergebnisse des ersten Zwischenrunden-Spieltages gibt es hier. 

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