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Ball und Computer - beides gemeinsam geht beim Vereinsberater.

Fußball

Fußballkreis sucht den Vereinsmanager

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Dass fernab des glitzerndern Fußballbetriebs in der Bundesliga (wenn der nicht gerade von einem gefährlichen Virus gestoppt wird) die Vereine an der Basis mit vielen Problemen zu kämpfen haben, das ist unbestritten.

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und seine Landesverbände haben das erkannt und reagieren –mit einem „Masterplan“ für den Amateurfußball. Eine der Maßnahmen: Regional sollen künftig hauptamtliche Vereinsberater die Ehrenamtlichen in den Klubs bei ihrer Arbeit unterstützen.

Mit Informationen und Hinweisen, bei Problemen aber auch ganz konkret vor Ort. Der Fußballkreis Recklinghausen wird sich an diesem Pilotprojekt beteiligen – gemeinsam mit dem Kreis Ahaus-Coesfeld: Beiden Kreisen stellt der DFB Finanzmittel zu Verfügung, um ein regionales Beratungssystem für Vereine aufzubauen. 

Der Bedarf sei ohne Zweifel da, sagt Recklinghausens Fußballkreischef Hans-Otto Matthey: „Deshalb freuen wir uns darüber, dass dies nun finanziell unterstützt wird.“

Beratung der Kreise wird professioneller

 Konkret: Es wird eine Halbtagsstelle im Umfang von 19,25 Wochenstunden geschaffen, zunächst für die Dauer eines Jahres. Mit dieser hauptamtlichen Teilzeitkraft wollen die Kreise das Beratungsangebot für ihre Vereine professioneller gestalten. Auch bestehende Serviceangebote von DFB und FLVW sollen so besser an die Klubs vermittelt werden.

 Die Stellenausschreibung zur Gewinnung einer geeigneten Kraft ist inzwischen auf der Internetseite des FLVW veröffentlicht worden, auch ist sie im Internetauftritt der Fußballkreise Recklinghausen und Ahaus-Coesfeld zu finden. Hier sind Anforderungsprofil und Aufgaben genau beschrieben.

Gleichzeitig hat Matthey die Vereine im Fußballkreis aufgefordert: Sie sollen dabei behilflich sein, eine Frau oder einen Mann für die Aufgabe zu finden. Nicht nur, in dem sie die Ausschreibung ans „Schwarze Brett“ heften, sondern möglichst direkt Kandidaten für den Job aus dem Umfeld des Vereins ansprechen und zu einer Bewerbung ermuntern. 

Gefragt ist Erfahrung mit Vereinsarbeit

 Bei allem Enthusiasmus, sich in die Materie einzuarbeiten – ein paar Voraussetzungen sollten die Interessenten mitbringen müssen: Die Struktur des Verbandes und seiner Fußball- und Leichtathletikkreise zu kennen, sei eine Grundlage für den Job, so Hans-Otto Matthey: „Vor allen Dingen sind Erfahrungen in der Vereinsarbeit gefragt.“ 

Die brauche man, um sich in der Materie schnell zurechtzufinden. Die beiden beteiligten Kreise Recklinghausen und Ahaus-Coesfeld drücken nun aufs Tempo: Möglichst bis zum 1. Mai soll die Suche abgeschlossen sein. 

Denn ins kalte Wasser wird der frisch installierte Vereinsberater nicht geworfen, so Hans-Otto Matthey: Vor Dienstantritt ist eine umfassende Schulung durch den DFB geplant.

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