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TuS-Kapitänin Maike Weishaupt (links, neben Nadine Waterhoff) sieht ihre Mannschaft auf einem guten Weg.

Volleyball

Kleine Truppe startet achtbar ins neue Jahr

HERTEN - Die Volleyballerinnen des TuS Herten haben die Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel beendet und sind in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Regionalliga West gestartet. Und das durchaus zur Zufriedenheit aller.

„Was möglich war mit der Truppe, haben wir erreicht“, sagt Trainer Marvin Hansmann nach dem Wochenende, das dem TuS ein Gastspiel am Rhein bescherte. Zu einem Trainingstag war der heimische Regionalligist Gast bei den Drittliga-Volleyballerinnen von SSF Bonn. Der Tag begann mit einer intensiven Einheit und einem Mittagessen. Spaghetti Bolognese wurde serviert, allerdings dürften einige Portionen übrig geblieben sein: Herten war mit nur acht einsatzfähigen Spielerinnen angereist. „Aber was heißt spielfähig?“, fragt Kapitänin Maike Weishaupt. „Von den acht waren auch noch drei ziemlich erkältet.“ Es scheint damit, als ob der TuS auch im neuen Jahr von der „Seuche“ befallen ist. Zur Erinnerung: In der Hinserie fielen zwei von vier Außenangreiferinnen dauerhaft aus, Galina Pradtke wurde jetzt endlich an der Schulter operiert, wird in dieser Saison aber nicht mehr am Netz stehen. Dazu häufige Erkrankungen, Trainingsausfälle etwa durch Schichtdienst: „Vor der Saison hatte alles so gut ausgesehen, jetzt relativiert sich vieles“, sagt Maike Weishaupt. Die Kapitänin selbst hatte sich im letzten Spiel vor der Weihnachtspause zu allem Überfluss eine Gehirnerschütterung zugezogen. Vor dem Hintergrund schlug sich der TuS im den Trainingstag beschließenden Testspiel beim Drittligisten Bonn mehr als achtbar. Zwar gab es eine nicht unerwartete 1:4-Niederlage, die Satz-Ergebnisse waren aber alle knapp. Dazu konnte Herten einen Durchgang für sich entscheiden. Beide Mannschaften hatten sich im Vorfeld verständigt, auf jeden Fall fünf Sätze zu spielen. Trainer studiert ein neues Annahme-System ein Insgesamt sieht auch der Trainer das Team auf einen guten Weg: „Ich bin zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft“, sagt Marvin Hansmann. Der hatte in den ersten Einheiten ein neues Annahme-System eingeführt. „Da klappte vieles schon ganz gut, aber so eine große Umstellung braucht Zeit, da muss lange für trainiert werden“, sagt Kapitänin Weishaupt. In Bonn zeigte das Team, das es willens ist, das Neue umzusetzen. Weishaupt: „Die Stimmung war gut, die Leistung auch, alle haben an einem Strang gezogen.“ Das hoffen die Anhänger des TuS auch im kommenden Testspiel. Am Donnerstag erwartet Herten in der Knappenhalle den Oberligisten SG Bottrop/Borbeck zum freundschaftlichen Vergleich. Zeit bis zum Liga-Start bleibt noch reichlich: Erst am 20. Januar geht es in der Regionalliga wieder um Punkte.

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