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Die Stimmung bleibt gut bei (v.l.) Maike Weishaupt, Nadine Waterhoff und den Volleyballerinnen des TuS Herten. (Archivbild)

Volleyball - NRW-Liga Frauen

TuS in heißer Phase der Vorbereitung

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HERTEN - Von Lagerkoller möchte Marvin Hansmann, der neue Trainer des Volleyball-Regionalligisten TuS Herten zwar noch nicht sprechen, aber auch der Übungsleiter erkennt nach der achten Woche der Vorbereitung: „Es wird Zeit, dass es losgeht. Wir wollen uns im Wettkampf beweisen.“

Bis zum Ligaauftakt am 22. September gegen Post Telekom SV Aachen sind es zwar noch ein paar Wochen hin, die Intensität nimmt nun aber zu: Am Donnerstag testet der TuS auf eigenem Parkett gegen den Oberligisten VV Schwerte (20 Uhr; Knappenhalle). Dann hofft der Übungsleiter, dass seine Spielerinnen ihre Lehren aus dem Testspiel am Montagabend gezogen haben. Beim kommenden Liga-Rivalen DSCitygirls/Düsseldorfer SC 99 unterlag der TuS zu Wochenbeginn mit 2:3. Verdient, wie der Trainer sagt: „Das bessere Team hat gewonnen.“

„Wenn du nur reagierst, gewinnst du kein Spiel“

Hansmann hat seiner Sechs in den vergangenen Wochen ein neues Abwehrsystem verpasst, allerdings fehlen offenbar noch die Automatismen. „Wir waren daher sehr fokussiert auf unser eigenes Spiel, sind über weite Strecken nur mitgelaufen. Wenn du im Volleyball auf dem Niveau allerdings nur reagieren kannst, dann kannst du kein Spiel gewinnen.“

Zu dem Zeitpunkt der Vorbereitung sei das allerdings auch keine ganz ungewöhnliche Situation, wie der 23-Jährige befindet. Hansmann zeigt sich vor dem letzten Drittel der Vorbereitung, die noch einige Testspiele und Turnierteilnahmen bringt (u.a. am 8. September in Herten gegen den Drittligisten SSF Fortuna Bonn), daher ausgesprochen entspannt.

Zufrieden mit der Trainingsleistung ist er allemal, auch wenn die Reihen urlaubsbedingt nicht immer geschlossen waren. „Das bringt der Amateursport eben so mit sich“, sagt der Trainer. „Aber egal wer da ist: Wenn der Ball in der Luft ist, ist die Intensität schon sehr hoch bei uns.“

Trotz seines jungen Alters hat er als Trainer Erfahrung auf höherklassigem Niveau. In Essen-Borbeck war seine Aufgabe zuletzt, Spielerinnen auszubilden und auf die ersten Damen von VV Humann Essen in der 2. Bundesliga vorzubereiten.

Der Wechsel nach Herten bedeutet für ihn dennoch einen Sprung nach vorne. Er wagt ihn gerne, denn er sei längst angekommen: „Das Team und das Umfeld haben mir in Herten einen leichten Einstieg ermöglicht.“

Der Trainer selbst kann dafür sorgen, dass er intern weiter punktet. Am heutigen Mittwoch wird Marvin Hansmann 24 Jung, am Donnerstag nach dem Test gegen Schwerte wird er damit einen ausgeben. „Zwei Kisten Alkoholfreies werden es wohl sein“, sagt der Trainer mit einem Augenzwinkern.

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