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Ab durch die Lücke: Die Hertenerinnen Ricarda Puls (l) und Nadine Waterhoff kommen können den Schlag der Paderbornerin Karolin Tünsmeyer nicht verhindern.

Volleyball

"Ohne Feuer": TuS Herten unterliegt GW Paderborn

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HERTEN - Am 3. Spieltag hat die Saison des TuS Herten in der Regionalliga West die erste kleine Delle bekommen. Gegen den SC Grün-Weiß Paderborn unterlagen die Volleyballerinnen mit 2:3 (22:25, 25:22, 10:25, 25:22, 8:15). Eine böse Überraschung für den TuS.

An den Zuschauern in der Knappenhalle lag es gewiss nicht. Die mehr als 200 Fans sorgten beim TuS Herten wie gewohnt für mächtig Lärm im Haus. Nur: Irgendwie sprang der Funke am Mittwochabend nicht aufs Team über. „Uns hat heute das Feuer gefehlt“, stellte Trainer Marvin Hansmann hinterher enttäuscht fest. Der hatte vor dem ersten Aufschlag alle Vorteile bei seinem Team gesehen. Doch dann spielten die TuS-Frauen fast zwei Stunden lange unter ihren Möglichkeiten: Die Annahme war wackelig, die Zuspiele kamen meistens nicht genau genug, den Angriffsschlägen fehlten Präzision und Wucht. Dazu agierten die Gastgeberinnen in einigen Szenen auch noch recht unglücklich. Vorsichtig formuliert. Über Fehler und Schwächen wollte Trainer Hansmann im Detail nicht reden. „Wir sind heute nie in den Flow der ersten Saisonspiele gekommen“, meinte der Coach. „Und wenn du auf dem Feld keine gute Stimmung hinbekommst, dann läuft es eben auch nicht. Mit Krampf können wir kein Regionalliga-Spiel gewinnen.“ Die Gäste, die am vergangenen Wochenende daheim eine 0:3-Niederlage gegen Aufsteiger TV Hörde kassiert hatten, machten ihre Sache in der Knappenhalle nicht schlecht. Die Ostwestfälinnen spielten solide auf, leisteten sich keine Hänger und waren stets zur Stelle, wenn der TuS schwächelte. So war der grün-weiße 3:2-Erfolg nicht unverdient. Zu verhindern wäre er dennoch gewesen. Zwei, drei Mal hatte man den Eindruck, dass die Hertenerinnen doch noch die Kurve bekommen. Im zweiten Satzes etwa. Der verlief zwar eng, aber die Gastgeberinnen gingen früh in Führung und gaben die bis zum Ende auch nicht mehr ab: 25:23. Prompt legte der TuS im dritten Durchgang einen 0:5-Fehlstart hin und ging 10:25 unter. Oder im vierten Satz, als Nadine Waterhoff eine starke Serie von Aufschlägen gelang: Die Hertenerinnen drehten das Ergebnis von 8:10 auf 14:10 und glichen mit 25:22 zum 2:2 aus. Drei Bälle im Tiebreak langten, um die Aufbruchstimmung zu „killen“: 0:3. Beim Stand von 6:7 gelangen den Gästen vier Punkte in Serie auf 6:11. Damit war die Partie gelaufen.

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