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Streckten sich erneut vergeblich: Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten mit Riccarda Puls (rechts).

Volleyball - Regionalliga NRW

0:3 - TuS Herten im Abstiegskampf jetzt

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LANGENFELD/HERTEN - Angetreten waren die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten am Sonntag beim direkten Tabellennachbarn, der SG Langenfeld. Das Ergebnis legt nahe, dass diese Nachbarn aktuell im Volleyballsport Welten trennen. Mit 0:3 (27:29, 19:25, 19:25) unterlag die Mannschaft von Trainer Marvin Hansmann.

Der Übungsleiter rief unmittelbar nach dem letzten Ballwechsel den Abstiegskampf aus: „Wir dürfen jetzt nicht die Augen vor der Realität verschließen“, meinte der 24-Jährige. Dabei waren Hertens Volleyballerinnen in ihrem zweiten Regionalliga-Jahr angetreten, um weiter vorne mitzumischen.

Doch dazu, das weiß auch der Trainer, braucht es Selbstvertrauen. Und genau das ist seinem Team mittlerweile vollkommen abhandengekommen. Mit der Leistung des ersten Satzes in Langenfeld konnte sich Hansmann sogar noch anfreunden: „Wir sind echt gut reingekommen, aber wir haben’s wieder nicht zu Ende gespielt.“

Mit 23:19 hatte sein Team in Führung gelegen, als sich eine große Verunsicherung einstellte. Und das ohne Not, wie Hansmann befand: „Es ist wie verhext. In engen Situationen trauen wir uns einfach nichts mehr zu und spielen plötzlich nur noch im Sicherheits-Modus. Aber das kannst du dir auf dem Niveau nicht erlauben, jeder Gegner spürt das und nutzt das aus.“

In der Satz-Verlängerung ging der erste Durchgang verloren (27:29), und irgendwie gleich das ganze Spiel dazu. Im zweiten Durchgang lief der TuS sofort einem kapitalen Rückstand hinterher, der dritte Satz war anschließend ein Spiegelbild des zweiten. Beide endeten 19:25 aus Hertener Sicht.

Eine besinnliche Weihnachtszeit ist in der Knappenhalle damit nicht mehr zu erwarten. Der Trainer will sofort an den Defiziten arbeiten, die Tage vor dem Fest nicht ungenutzt lassen. „Wir müssen den Resetknopf drücken und noch einmal einen ganz neuen Weg einschlagen“, meint der Trainer.

Dass der dabei mehr als Psychologe denn als Stratege gefragt ist, der neue Spielzüge entwirft, weiß er. „Es ist nicht leicht gerade, aber das aufzuarbeiten schaffen wir nur mit der ganzen Mannschaft.“

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