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Vorbildlicher Einsatz am Netz: Larissa Janssen und Sandra Kowallek steigen hoch zum Block.

Volleyball - Regionalliga NRW

3:1 - TuS Herten kämpft sich zum Sieg

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HERTEN - Es war ein hart erkämpfter, aber ein verdienter und natürlich umjubelter Sieg, den die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten gegen SG SV Werth/TuB Bocholt feierten. Mit dem 3:1 (25:23, 21:25, 27:25, 25:20)-Erfolg rutschte Herten kurzzeitig vor auf Platz vier der Tabelle.

Trainer Marvin Hansmann lobte die Einstellung und vor allem die emotionale Leistung seines Teams in den höchsten Tönen. „Das war eine überragende kämpferische Leistung“, fand der 26-Jährige, der schließlich gewusst hatte: „Das war heute ein Gegner, der nichts zu verschenken hatte.“

Über zwei Stunden standen sich Werth und Herten gegenüber, Drehungen und Wendungen hatte das Spiel reichlich zu bieten. Schon Satz eins war ein Auf und Ab: Erst der 3:7-Rückstand, dann die 17:16-Führung für den TuS. Möglicherweise brachte Herten das letzte Quäntchen Willen mehr auf die Platte.

Der Ballwechsel zum 24:23 war ewig lang, ehe Julia Spiekermann den Ball endlich im Feld des SV Werth versenkte. Getragen vom nicht enden wollenden Jubel, setzte Larissa Janssen den folgenden Aufschlag auf die Linie – 25:23.

Ähnlich war’s in Durchgang zwei: Erst lag Herten 0:4 hinten, dann 10:9 vorne. Eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung brachte die Hansmann-Frauen dann aus dem Konzept. Auch wenn das Team nach 11:15-Rückstand zum 18:18 ausgleichen sollte, mit dem Pfiff waren auch das Spielglück und der Mumm weg – der Satz danach folgerichtig auch (21:25).

Durchgang drei war bis zum 20:21 offen, dann legte Kapitänin Maike Weishaupt eine starke Aufschlagserie hin – 24:21. Werth konterte, der Satz ging in die Verlängerung. Und wieder legte Herten einen Brikett mehr ins Feuer als der Gast: Joelle Pospiech schmetterte den Ball zum 26:25 übers Netz, dann drosch der Gast den nächsten Ball ins Aus – 27:25.

Es war der Wendepunkt der Partie, denn im vierten Durchgang zeigten die Hertenerinnen das Selbstvertrauen, das sie sich über den Kampf zuvor geholt hatten. 12:8, 20:16 – auf einmal wurde es doch noch eine klare Sache, mit 25:20 sicherte sich der TuS Spiel, Satz und Sieg.

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