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Na bitte, es geht doch: Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen Köln punkteten Hertens Regionalliga-Volleyballerinnen am Sonntag in Düsseldorf dreifach.

Volleyball - Regionalliga NRW

TuS Herten: Das Spielglück ist zurück

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HERTEN/DÜSSELDORF - Da pustete nicht nur der Trainer ganz tief durch: Hertens Regionalliga-Volleyballerinnen haben Aufsteiger SC 99 Düsseldorf mit 3:1 bezwungen und damit die 1:3-Heimniederlage gegen Köln wettgemacht.

Einem Herbstspaziergang über die Einkaufsmeile „Kö“ glich die Partie in der Landeshauptstadt allerdings nicht, denn die Gäste aus Herten mussten sich den Sieg erkämpfen. Die Satzergebnisse aus Hertener Sicht: 27:25, 23:25, 29:27 und 25:21 – viel knapper geht’s nicht.

„Wir haben uns das Glück heute hart erarbeitet“, berichtet Trainer Marvin Hansmann. Und das allemal verdient, wie der Übungsleiter findet. Der weiß aber auch: „Solche Spiele können natürlich auch schnell anders herum ausgehen.“

Basis des Hertener Erfolgs war die starke Annahme. Hier verteilte der Trainer Bestnoten an seine Mannschaft. Er weiß: Eine gute Annahme ist die halbe Miete, um möglichst viele Offensiv-Varianten spielen zu können. Hier kam dann auch zum Tragen, dass mit Joelle Pospiech wieder eine Stammkraft zur Verfügung stand. Die Außenangreiferin sorgte für ordentlich Druck.

Dass Aufsteiger Düsseldorf in der Regionalliga kein Kanonenfutter sein würde, hatte Hansmann schon nach einem gemeinsamen Testspiel in der Saisonvorbereitung festgestellt. Der Trainer durfte sich am Sonntag bestätigt sehen. Wie schon im Spiel gegen Köln, musste Herten stets Rückständen hinterher laufen. Allerdings lagen die meist in einem erträglichen Rahmen, sodass genug Zeit und Möglichkeiten blieben, um den Satz zu drehen.

In Durchgang eins gelang das, in Satz zwei drehte Düsseldorf den Spieß um und glich aus. Richtig brenzlig wurde es in Durchgang drei. „Da haben wir durchaus gewackelt“, findet der Trainer. Der lobt die Mentalität seiner Mannschaft: „Wie wir uns da rausgezogen haben, war klasse anzusehen.“

Die erneute Satz-Führung in der Verlängerung zeigte Wirkung: In Durchgang vier spielte Herten durchgängig einen starken Ball und machte nach drei umkämpften Sätzen diesmal mit 25:21 deutlich den Deckel drauf.

Erst am 24. November geht’s weiter für den TuS mit einem Auswärtsspiel in Geldern. Umso wichtiger sei es daher gewesen, in Düsseldorf zu gewinnen, sagt der Trainer: „Jetzt gehen wir natürlich mit einem guten Gefühl in die Pause.“

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