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Hertener Handarbeit: Libera Jana Breitkopf nimmt den Ball an. Larissa Jansen schaut zu.

Volleyball - Regionalliga NRW

TuS Herten will jetzt nachlegen

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HERTEN - „Unglaublich wichtig“ sei er gewesen, der 3:1-Erfolg des TuS Herten bei der PTSV Aachen II, sagt Marvin Hansmann. Wobei das Wort „unglaublich“ beim Trainer des Damen-Regionalligisten klingt, als hätte es nicht ein „u“, sondern gleich drei oder vier.

Das ist leicht nachvollziehbar. Der erfolgreiche Start ins Jahr und in die Rückrunde der Regionalliga West hat erst einmal Druck von Team und Trainer genommen. Denn hinter den Volleyballerinnen des TuS liegt eine Hinrunde mit Höhen, aber auch mit empfindlichen Rückschlägen. Sportlichen wie auch personellen. „Aber wir nehmen das positiv – als Herausforderung. Und wir probieren viel aus, um in die Spur zu kommen“, sagt Trainer Hansmann. Das Ziel des jungen Coaches: In der Rückrunde will er mit dem TuS Herten konstanter aufspielen. Der Anfang ist mit dem Erfolg bei Schlusslicht Aachen gemacht. Nun soll gegen SG SV Werth/TuB Bocholt an diesem Samstag der nächste Schritt folgen. Es wartet eine Aufgabe, die so ganz anders gelagert ist als die in Aachen. „Da sind wir auf ein sehr junges Team getroffen“, sagt Marvin Hansmann. „Bocholt dagegen hat jede Menge Erfahrung.“ Die Mannschaft spiele gefühlt seit einem Jahrzehnt zusammen. „Da weiß jede Spielerin genau, was die Nachbarin tut.“ Sein Team müsse sofort voll da sein und Druck aufbauen. Beide Mannschaften verkörpern mit 17 Punkten aktuell solides Regionalliga-Mittelmaß. Der Sieger hält den Anschluss an die Top-Teams der Klasse. Ganz ohne personelle Sorgen ist der TuS wieder nicht. Zwar kehren Larissa Janssen und Ricarda Puls in den Kader zurück. Dafür müssen die Hertenerinnen ohne Außenangreiferin Nadine Waterhoff auskommen. Auch das ist eine Herausforderung. „Nadine hat nicht nur sportlich eine große Rolle, sie ist auch emotional sehr wichtig für das Team“, sagt Trainer Hansmann. „Jammern hilft uns nicht. Wir haben in Aachen gesehen, dass wir einen guten Kader haben.“ Dann müssten halt andere Spielerinnen in die Bresche springen.

TuS Herten - SG SV Werth/TuB Bocholt; Sa., 18 Uhr – Knappenhalle, Paschenbergstraße 97.

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