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Hertener Spaßgesellschaft: Das Team um Kapitänin Maike Weishaupt (Mitte) bejubelt einen Punkt.

Volleyball - Regionalliga West

3:0 - TuS Herten beseitigt letzte Zweifel eindrucksvoll

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LÜDINGHAUSEN/HERTEN - Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten haben die letzten Zweifel beseitigt und sind einen Spieltag vor Saisonende einer drohenden Relegation entgangen. Die Mannschaft von Marvin Hansmann machte mit Lüdinghausen kurzen Prozess.

3:0 (25:20, 25:9, 25:20) besiegte der TuS den Sportclub Union, und nicht nur Hertens Vereinsvorsitzender Peter Hempel war außer sich: „Die Mädels sind wie ein Wirbelsturm über Lüdinghausen hinweg gefegt.“

22 Minuten dauerte Satz eins, ganze 16 der zweite Durchgang, in dem Herten Lüdinghausen in alle Einzelteile zerlegte. Zwar versuchten die Gastgeberinnen im dritten Satz, mit viel Kampf noch den Anschluss herzustellen, aber vergeblich: Nach weiteren 23 Minuten war Lüdinghausen bezwungen, das jetzt möglicherweise in die Relegation muss. „Das war mit unsere beste Saisonleistung“, freute sich Marvin Hansmann.

Für den Hertener Übungsleiter hatte sich die Anfahrt ins Münsterland als schwierig herausgestellt: Ihm war an seinem Pkw ein Reifen geplatzt. Mit dem vollen Druck dafür agierte sein Team, und das mit dem ersten Ball. „Alles, was wir in den vergangene zwei Wochen getan haben, hat heute funktioniert“, sagte Hansmann.

Herten schlug mutig die Angaben ins Lüdinghäuser Feld und präsentierte sich auch in der Annahme hellwach, kaum ein Ball ging verloren und wurde schon gar nicht verloren gegeben. „Das hat ausgereicht, um das Spiel für uns zu entscheiden“, so der Trainer.

Eine Leistung, die häufiger erwartet wird

Bemerkenswert: Erst ein Spiel in dieser Saison konnte Herten mit 3:0 gewinnen, es war die Auftaktpartie gegen PTSV Aachen II. Kurz vor Saisonende endlich glückte der zweite souveräne Erfolg, und der kam keinen Moment zu spät. Für den Geschmack des Vorsitzenden Peter Hempel hätte diese Leistungsgexplosion ruhig früher kommen können: „Das war eine Leistung, wie ich sie eigentlich in der ganzen Saison erwartet hatte. Mit der dürften wir in der Liga nur sehr schwer zu schlagen sein.“

Kurz vor Saisonende – am Freitag steht das letzte Spiel gegen die SG Langenfeld auf dem Programm – zog Marvin Hansmann daher ein eher zwiespältiges Fazit: „Wir hatten uns etwas anderes ausgerechnet. Aber es ist gut zu sehen, dass wir zu einer Leistung wie der heutigen in der Lage sind. Das macht Mut für die neue Saison.“

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