Uwe Schirrmeister (TuS 05 Sinsen)
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Uwe Schirrmeister wird bei der nächsten Jahreshauptversammlung nicht mehr für den Posten des ersten Vorsitzenden kandidieren.

Fußball

In Sinsen stehen einige Veränderungen bevor - das sagt der Vorsitzende Uwe Schirrmeister

  • vonOlaf Nehls
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Der Trainer geht, ein neuer Vorsitzender soll auch kommen. Beim TuS 05 Sinsen ist aktuell einiges in Bewegung.

Zeit der Veränderungen beim Fußball-Westfalenligisten TuS 05 Sinsen: Für Uwe Schirrmeister, der dem aktuellen Lockdown – und ein wenig auch dem schlechten Wetter – in Deutschland auf seine Lieblingsinsel Mallorca entflohen ist und die Zeit dort in seinem Haus in der Nähe von Cala Ratjada verbringt, ist die Entscheidung für Dennis Hübner als neuen Trainer des TuS 05 Sinsen keine Entscheidung gegen den aktuellen Coach Michael Schrank. Darauf legt der Vereinsvorsitzende großen Wert. „Michael hat in Sinsen hervorragende Arbeit geleistet. Er war sogar schon vor Toni Kotziampassis mein Wunschtrainer. Und es ist kein Geheimnis, dass zwischen uns ein freundschaftliches Verhältnis entstanden ist. Es hätte also nichts dagegengesprochen, mit ihm weiterzumachen“, sagt Uwe Schirrmeister. Doch warum hat der Verein dann den am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängert?

Junge Leute sollen Verantwortung übernehmen

Das, so erklärt es der 59-jährige Unternehmer, habe auch mit anstehenden Veränderungen im Vorstand zu tun. Uwe Schirrmeister selbst will bei der nächsten Jahreshauptversammlung nämlich den Weg freimachen für eine neue Führungscrew. „Nach Corona wartet beruflich eine ganze Menge Arbeit auf mich. Da wird die Zeit knapp. Wir haben in Sinsen junge Leute, die jetzt Verantwortung übernehmen und die auch selbst Entscheidungen treffen möchten. Sie haben sich für einen anderen Weg entschieden. Es ist aber nicht so, dass ich in der Trainerfrage überstimmt werden musste“, versichert Schirrmeister, der seit 15 Jahren Vorstandsmitglied und seit 13 Jahren Vorsitzender des TuS 05 ist.

„Ich will einen funktionierenden Klub übergeben“

In seiner Amtszeit feierten die Marler drei Aufstiege auf der Bezirkssportanlage, standen sogar kurz vor dem Sprung in die Oberliga. „Es ging stetig bergauf. Und wenn ich den Verein an meinen Nachfolger übergeben werde, dann will ich einen gesunden und funktionierenden Klub übergeben“, sagt Uwe Schirrmeister. Eigentlich hatte der Verein die Mitgliederversammlung für 2020 geplant. Wegen Corona musste die aber ausfallen. „Da hätte ich noch mal zwei Jahre drangehängt“, versichert Schirrmeister, der am 28. Mai seinen 60. Geburtstag feiert.

In diesem Jahr soll es aber klappen mit einem Machtwechsel in Sinsen. Wer den Posten des ersten Mannes im Klub übernehmen soll, das will der 59-Jährige noch nicht verraten. Hinter vorgehaltener Hand fällt in dem Zusammenhang aber immer wieder der Name Boban Georgiev, der gemeinsam mit Leuten wie Christian Kopse, Alexander Glembotzki oder Dennis Ley den „Laden“ übernehmen soll.

Wer auch immer es dann machen wird, kann sich der weiteren Unterstützung von Uwe Schirrmeister sicher sein. „Der TuS 05 ist eine Herzensangelegenheit. Ich werde den Verein sicher nicht im Stich lassen.“

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