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B-Jugend-Kreispokal: TSV schlägt Teutonia SuS Waltrop

Favorit siegt dank Glückstor

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WALTROP - Dank einer taktisch äußerst disziplinierten Leistung haben sich die B-Junioren von Teutonia SuS Waltrop im Viertelfinale des Kreispokals gegen den drei Klassen höher spielenden Westfalenligisten TSV Marl-Hüls sehr achtbar aus der Affäre gezogen: Nach 80 Minuten setzte sich der haushohe Favorit nur knapp mit 1:0 (1:0) durch.

Starker Wind und ergiebige Regenfälle beeinträchtigten die Partie sehr. „Die Verhältnisse waren unangenehm, aber regulär“, sagte Teutonen-Coach Florian Sulzbacher, der das Team gemeinsam mit Felix Bramsel trainiert. Pendant Oliver Ridder vom TSV sprach hingegen von irregulären Bedingungen am Sportzentrum Nord. Wie zu erwarten war, startete der Waltroper Kreisligist sehr defensiv. Er versuchte es mit langen Bällen, die ihm letztlich aber alle um die Ohren flogen. Der TSV war spielbestimmend, ging aber erst durch einen Glücksschuss von Timo Schmidt in der 40. Minute in Führung. Vom Strafraum-Eck zog er ab, und mit Windunterstützung drehte sich die Kugel ins Tor.

Rehberg mit guten Paraden

Bis dahin hatten die Marler Gäste drei gute Chancen, die Teutonen-Keeper Tom Rehberg aber gut partierte. Nach dem Seitenwechsel agierten die Waltroper dann mit dem Wind im Rücken, konnten diesen Vorteil jedoch nicht nutzen. Nur einmal kamen sie richtig gefährlich vor das TSV-Tor, doch Jonas Kösling vergab diese hundertprozentige Chance (73.).

Rote Karte

Ab der 75. Minute spielte der TSV nur noch zu zehnt, weil Emirhan Gercek die Rote Karte sah. Ob wegen einer Tätlichkeit oder einer verbalen Entgleisung war abschließend nicht zu klären. Am Ende hatten die Waltroper noch Chancen nach Standards, die TSV-Keeper Enrique Gamero jedoch parierte. So blieb es beim knappen 1:0-Sieg für Marl. Sulzbachers Fazit: „Wir haben den TSV, der sehr einfallslos spielte, vor große Probleme gestellt. Wir haben ein Riesenspiel gemacht, mit dem wir sehr zufrieden sind.“

"Schade für Waltrop"

Ridder: „Es ist schade für die Waltroper, die gut gekämpft und ordentlich Gas gegeben haben, dass sie durch so ein Glückstor verlieren. Aber der Wind machte ein reguläres Spiel unmöglich. Daher war unsere Ansage für die zweite Hälfte, das Spiel zu verwalten. Es war ein Arbeitssieg – und fertig.“ Sollte der VfB Waltrop am Mittwochabend wiederum sein Pokalspiel beim SV Hochlar gewinnen, ist das Team von Trainer Martin Backwinkler dann am 14. November der Gegner des TSV Marl-Hüls im Halbfinale.

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