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Das Hinspiel in Wulfen hatten Christian Fichte (re.) und die GV-Basketballer vergangene Saison 96:107 verloren. Im Rückspiel glückte dann aber die Revanche.

Basketball

GV-Herren empfangen den Spitzenreiter BSV Wulfen

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WALTROP - Die Basketballer des GV Waltrop empfangen am Samstag erst um 20.30 Uhr in der 2. Regionalliga den Spitzenreiter BSV Wulfen. Die haben angekündigt, mit einem Fanbus anzureisen.

Das hängt damit zusammen, dass die Jugendabteilung des VfB Waltrop am Sonntag ein sehr prominent besetztes Jugendturnier ausrichtet. Die Gegner reisen selbst aus Berlin, Dresden und Sandhausen an. Daher tragen die Handballer des Waltroper HV um 18 Uhr noch ihr Heimspiel im SpoNo aus, ehe um 20.30 Uhr dann das Kreis-Derby startet.

Verunsicherter GV

Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage für beide Mannschaften vor dieser Partie nicht sein. Auf der einen Seite der Tabellenführer aus Wulfen. Er trifft auf einen sehr verunsicherten GV Waltrop, der nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga vergangene Saison dort eine hervorragende Rolle spielte und als Vierter abschloss. Das Auswärtsspiel in Wulfen hatten die Waltroper nach tollem Kampf am Ende verloren. Ärgerlich für das Team des damaligen Trainers Dejan Petrov, dass sich der Gegner ausgerechnet für dieses Spiel verstärkt hatte. Das Rückspiel wiederum hatten die Waltroper für sich entschieden. Und letztlich hat sich die Waltroper Mannschaft seitdem nur auf zwei Positionen verändert: Julian Langhoff ist nicht mehr dabei. Und auch Trainer Dejan Petrov.

"Haben nichts zu verlieren"

„Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren“, sagt sein Nachfolger Jason Rueter, der sich sehr freut, dass sein Patenkind aus den USA am Samstag anreist und von der Tribüne aus die Daumen drücken wird. Doch er kennt seine Mannschaft dafür gut genug, dass sie in dieser Partie vor Heimpublikum gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter bis in die Haarspitzen motiviert sein wird.

"Müssen die Intensität steigern"

Bei der Trainingseinheit am Dienstag waren 13 Spieler an Bord. Mit der Resonanz war der Coach zufrieden, konnte sehr gut mit seinen Jungs arbeiten. „Nach der Schwelm-Niederlage haben wir alles auf den Tisch gelegt und haben uns als Team definiert. Unser Ziel für das Spiel gegen Wulfen ist ganz klar: Wir wollen die Intensität steigern, besser verteidigen, um in der Offensive befreiter aufzuspielen“, kündigt Rueter an. Um den Gegner hat sich der Coach nicht großartig gekümmert. Auch nicht um den amerikanischen Spielmacher Bryant Allen. „Wir schauen auf uns. Es ist eine Einstellungssache, ob wir den Tabellenführer ärgern können. Das ist auf jeden Fall unser Ziel“, so Rueter.

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