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Der GV Waltrop - hier mit Patrick Abraham am Ball - lieferte gegen den Favoriten aus Hamm ein gutes Spiel ab.

Basketball 2. Regionalliga

Eine Niederlage die dem GV Mut macht

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WALTROP - Wer geglaubt hatte, die Spieler des GV Waltrop würden nach der 64:87 (24:25, 10:21, 17:27, 13:14)-Niederlage gegen den TuS 59 HammStars das Spielfeld im SpoNo mit hängenden Köpfen verlassen, der wurde eines Besseren belehrt. Das Team von Trainer Jason Rueter war keineswegs geknickt – im Gegenteil.

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, ehe die Gäste dann in der 8. Minute auf 23:14 und Sekunden später auf 25:16 davon eilten. Sollte es wieder ein böses Erwachen für die Waltroper geben? Diese Frage geisterte ungestellt durch das SpoNo.

Aki Kottis erzielt zwei Dreier in Serie

Dann aber überraschte das Team von Trainer Rueter die Fans: Aki Kottis setzte gleich zwei Dreier in die Reuse und Thomas Pfahl legte noch zwei Punkte nach, so kam der GV auf 24:25 heran.

Aber im zweiten Viertel lief es dann gegen die Waltroper. Während zum Beispiel die Versuche von Thomas Pfahl, einen Dreier zu setzen, ein ums andere Mal wieder aus der Reuse heraussprangen, trafen die Gäste fast nach Belieben. So ging dieses Viertel mit 21:10 deutlich an den Favoriten, der zur Pause schon mit 46:34 klar in Führung lag.

Der GV stemmt sich gegen die Niederlage

Aber, anders als in den Partien zuvor, kämpften die Waltroper wacker weiter und stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Doch das Wurfglück stand den Waltropern an diesem Tag nicht zu Seite. So gingen auch das dritte und vierte Viertel an die Gäste.

Zudem mussten die Waltroper auch neidlos anerkennen, dass die Gäste, die mit zwei Ausländern aufgelaufen waren, einfach eine Klasse besser waren als der GV. „Gegen Teams von diesem Kaliber sind wir einfach auf verlorenem Posten“, merkte Heptner nach dem Spiel an.

Kleinigkeiten im Training wurden verändert

„Mit etwas mehr Glück hätten wir heute gegen die HammStars eine Chance gehabt. Die Mannschaft hat über die volle Distanz gekämpft. Heute gibt es nichts zu meckern“, freute sich auch Coach Rueter über die offensichtliche Leistungssteigerung seines Teams.

„Wir haben einige Kleinigkeiten im Training verändert. Das hat sich heute schon bemerkbar gemacht. Nun können wir zuversichtlich in die nächsten beiden Spiele in Iserlohn und zu Hause gegen TSVE Bielefeld gehen. Mit dieser Leistung haben wir gegegen beide auf jeden Fall eine Chance“, freute sich Heptner über die gute Leistung.

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