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Wollen sich für die blamable Hinspiel-Schlappe revanchieren: die GV-Basketballer mit Aki Kottis (li.).

Basketball, 2. Regionalliga

Extra-Einheit für den Klassenverbleib

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WALTROP - Zweifelsohne sind die GV-Basketballer die Mannschaft der Stunde. Nach einer unterirdischen Hinrunde stand das Team auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga. Dann kam der Trainerwechsel, und unter der Regie von Dejan Petrov setzte das Team ungeahnte Kräfte frei. Dennoch zittern die Spieler um den Klassenverbleib. Führungsspieler Stefan Fürst: „Wir werden gegen Iserlohn am Samstag alles geben. Und es gibt die Möglichkeit, dass wir in der Klasse bleiben.“

Doch fügt er auch hinzu: „Wenn wir letztlich doch absteigen sollten, werden wir weiter in den Spiegel schauen können. Denn wir haben in der Rückrunde super coole Spiele mit einer Wahnsinns-Leistung gezeigt. Wenn, dann steigen wir mit Ehre und Spaß ab.“

Endspiel in Bielefeld?

Was aber nicht heißen soll, dass die Mannschaft nicht alles investieren will, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Denn während Petrov nach der Niederlage in Hamm mehrere Theorien aufgestellt hatte, die unter anderem mit der Konstellation in anderen Ligen zu tun hatte, gab Fürst nun noch eine andere Variante zum Besten: „Da geht noch was: Wir gewinnen Samstag gegen Iserlohn und Hagen schlägt Bielefeld. Dann kommt es am letzten Spieltag in Bielefeld zu einem absoluten Endspiel-Krimi.“ Einen zusätzlichen Reiz hätte diese Partie: Schließlich war Bielefeld das Team, das gegen die Wertung des Hinspiels Protest eingelegt hatte und die Wiederholungspartie dann verloren hatte.

Tiefpunkt

Das Hinspiel in Iserlohn hatte den Tiefpunkt des GV bedeutet. Es war das letzte unter der Regie von Jason Ruether, das die Waltroper mit 31 Punkten Unterschied verloren hatten. „Und man darf nicht vergessen, dass Iserlohn nach dem Ausscheiden der ersten Mannschaft aus den Play-offs jetzt deutlich stärker sein wird.“ So rechnet Fürst damit, dass 2,06-Meter-Mann Gabriel de Oliveira im SpoNo auflaufen wird. Die Waltroper nehmen diese Herausforderung an. Sie legten am Donnerstag eine Extra-Trainingseinheit ein. „Um noch einmal Vollgas zu geben“, erläuterte Fürst. Am Freitag folgte dann noch eine lockere Wurfeinheit im SpoNo. „Vielen Dank an die Handballer, hier vor allem an Björn Peters, der es uns ermöglichte, dass wir am Donnerstag die Extra-Einheit bekamen.“ Dass um 18.30 Uhr der Knaller der Fußball-Bundesliga zwischen den Bayern und dem BVB läuft und viele Fans sich das anschauen wollen, dafür hat Fürst vollstes Verständnis. Jedoch hat er von vielen Freunden gehört, dass sie sich die erste Halbzeit im TV anschauen, um dann den GV zu unterstützen.

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