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Teutonia Lutz Hamann (rechts) umspielt hier einen Abwehrspieler der DTSG Herten.

Fußball: 3:1-Sieg trotz schwacher Vorstellung

Teutonia SuS baut Vorsprung an der Spitze aus

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WALTROP - Wenn am Ende nur das Ergebnis zählt, dann hat Teutonia SuS Waltrop im Heimspiel der Kreisliga A alles richtig gemacht. Die Elf von Trainer Tim Braun gewann gegen den Abstiegskandidaten DTSG Herten mit 3:1 (1:1).

Für Coach Braun zählte am Ende des Tages aber nicht nur das Ergebnis. „Wir haben es nicht verstanden, gegen eine eigentlich harmlose Elf richtig Druck aufzubauen. Mit der heutigen Vorstellung bin ich sehr unzufrieden“, sagte Braun, dem man die Verärgerung über den Auftritt seines Teams deutlich ansah. Die meisten Zuschauer dachten wohl ähnlich wie der Trainer. Denn so wie die Waltroper auftraten, will man einen Tabellenführer nicht erleben.

Sinan Özen schockt die Waltroper früh

Doch der Reihe nach: Die Partie war gerade einmal drei Minuten alt, da lagen die Waltroper schon hinten. Sinan Özen kam frei an den Ball und hielt aus 20 Metern mal drauf. Der Ball landete unhaltbar im Winkel –1:0 für den Außenseiter. In der Folge hatten die Teutonen viel Ballbesitz, strahlten aber keine Gefahr aus. Das war bei den Gästen anders. Gleich zwei Konter (14./16.) netzte Özen ein, doch Schiedsrichter Thomas Wünnemann (Marl) entschied beim ersten Mal auf Foul und dann auf Abseits. So blieb es beim 0:1. Chancen auf der anderen Seite gab es erst ab der 38. Minute, als zunächst Luca Gennermann nach Zuspiel von Max Reiman knapp verzog und eine Minute später Gennermann von Niko Poslednik in Szene gesetzt wurde, doch mehr als eine Ecke sprang auch hier nicht heraus.

Ali Caliskan verwandelt Freistoß direkt

Dennoch fiel das glückliche 1:1 noch vor der Pause. Die Teutonen bekamen einen Freistoß, den Ali Caliskan direkt verwandelte (42.). Auch nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel des Tabellenführers nicht besser. Und die Hoffnungen der Gäste, etwas Zählbares mitzunehmen, schwanden auf ein Minimum, als Özen, der auffälligste Akteur der DTSG, nach einem Foul von Ali Öztürk mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung das Feld verlassen und ins Krankenhaus abtransportiert werden musste (72.).

Späte Treffer bringen den Sieg

Danach war der Weg frei für den Waltroper Sieg, den Niko Poslednik (78.) und Gennermann mit den Treffern zum 3:1-Endstand sicherstellten. „So, wie wir heute aufgetreten sind, ist das nicht mein Anspruch. Es wird dringend Zeit, dass wir wieder einmal ein überzeugendes Spiel abliefern. Es sind noch zwei Monate bis zum Saisonabschluss, und ich möchte die Tabellenführung nicht mehr abgeben“, sagt Braun.

Der Verfolger lässt Federn

Die Chancen auf den Aufstieg sind für Teutonia gestiegen, denn der ärgste Konkurrent, Genlikspor Recklinghausen, unterlag im Heimspiel Concordia Flaesheim mit 1:3.

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