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Nur als "Dreiviertel-Meister" fühlt sich Waltrops Trainer Yücel Özdemir.

Fußball

Beim VfB Waltrop fühlt man sich nur als "Dreiviertel-Meister"

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In einem Punkt ist sich Yücel Özdemir, Trainer des VfB Waltrop, sicher: „Wir hätten die Meisterschaft auch gewonnen, wenn die Saison regulär beendet worden wäre.“

  • Verständnis für Kültürspor Datteln
  • Gehadert wird nicht mehr
  • "Stehen nicht umsonst da oben"

Seit dem 9. März wurde wegen der Corona-Krise kein Spiel mehr ausgetragen. Seitdem wird der VfB als Spitzenreiter mit sechs Punkten Vorsprung auf Kültürspor Datteln geführt und steht als Aufsteiger in die Kreisliga A fest. 

„Yüci“ könne sehr gut verstehen, dass Kültürspor mit der Situation hadert. Dass der Verfolger um die Chance gebracht wurde, den Primus vom Hirschkamp noch abzufangen. Zumal die Dattelner das Hinspiel in Waltrop gewonnen hatten. Doch: „In diesem Spiel hat sich Pascal Almenröder schwer verletzt. Der Krankenwagen stand lange am Spielfeldrand. Da waren meine Spieler sehr geschockt“, erinnert der Coach an den Wadenbeinbruch seines Offensiv-Cracks. 

"Wären noch stärker geworden"

Und genau dieser Almenröder kommt ins Spiel, wenn Özdemir die zunächst angedachte Fortführung der Saison anspricht: „Wäre diese weitergelaufen, wären wir noch stärker geworden, weil verletzte Spieler wieder fit gewesen wären“, sagt der Trainer. Und er betont: „Die Jungs hätten sehr gerne zu Ende gespielt. Um eben nicht das Gefühl zu haben, nur ein Dreiviertel-Meister zu sein.“

Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen

Eine Fortführung ist aber so gut wie ausgeschlossen. Daher nimmt der VfB die Situation gerne so an, wie sie ist. Özdemir: „Wir haben hart dafür gearbeitet und stehen nicht umsonst da oben.“ Gehadert wird mittlerweile nicht mehr. Vielmehr freuen sich die Spieler jetzt darauf, sich bald wiederzusehen.  „Es wird Zeit, dass wir uns alle mal wieder Auge in Auge gegenüberstehen. Das fehlt uns allen sehr. Außerdem werden wir irgendwann, wenn dies wieder möglich ist, noch eine große Party organisieren.“ Und er freut sich darüber, dass seine Spieler bereits in die Zukunft blicken: „Sie haben sich für die neue Saison sehr viel vorgenommen. Und ich bin mir sicher, dass wir mit unserer Truppe in der Kreisliga A im oberen Drittel mitspielen können.“

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