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Auswärts läuft es weiter rund

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VERL - U15 des VfB gewinnt bei Schlusslicht SC Verl verdient mit 2:0.

Diese Quote ist schon beeindruckend: Während die U15-Junioren des VfB Waltrop in der neu gegründeten Westfalenliga zu Hause noch keinen einzigen Punkt geholt haben, läuft es auswärts für das Team von Oliver Naumann, Sven Jahn und Mehmet Tosun umso besser: In der Auswärtstabelle liegt der VfB nach dem 2:0-Sieg in Verl am Samstag auf dem zweiten Tabellenplatz. Dem Trainergespann spielte in der Vorbereitung auf die Partie beim Tabellenschlusslicht indes in die Karten, dass Verl vergangene Woche gegen den TSC Eintracht Dortmund (5.) gewonnen hatte und im Pokal den SC Wiedenbrück (4.) aus dem Wettbewerb gekickt hatte. „Diese Erfolge waren deutliche Warnzeichen, damit war unseren Jungs klar, dass sie nicht mal ebenso in Verl gewinnen würden“, so Naumann. In der ersten Halbzeit hatten die Waltroper mehr vom Spiel, allerdings blieben die Gastgeber durch Konter gefährlich. Vor allem Albion Berisha, Furkan Yilmaz und der beste gegnerische Spieler Efe Tirpan sorgten immer wieder für Gefahr. Glück für Waltrop in der 17. Minute: Ein VfB-Verteidiger trat Tirpan in die Hacken und brachte ihn zu Fall. Dennoch gab es nur die Gelbe Karte, weil ein weiterer Spieler auf gleicher Höhe gestanden hatte. Der VfB hatte starke Situationen nach Standards und Fernschüssen, dennoch wurden beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt. Ein ähnliches Bild zu Beginn der zweiten Hälfte: Der Dosenöffner war dann das Tor von Denis Czarnecki in der 46. Minute. Tom Williams hatte sich stark auf der linken Seite durchgesetzt. Maxi Wilczek unterlief den Ball, der dann vor den Füßen von Czarnecki landete, der per Dropkick zur Führung traf. Verl warf nun natürlich alles nach vorne und bekam dann auch einen Elfmeter zugesprochen. Rron Sahiti hatte im Strafraum die Hand am Trikot von Gegenspieler Tirpan, der zu Fall kam (51.). Der Gefoulte trat selbst an, dank einer sensationellen Parade von VfB-Torwart Nedzib Jusic fiel der Ausgleich nicht. Dafür legte Waltrop noch nach: In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf der eingewechselte Nichita Gorea zum 2:0. „Der Sieg war verdient, da wir mehr vom Spiel hatten“, bilanzierte Naumann. Für den VfB stehen nun zwei Derbys auf dem Programm. Am kommenden Samstag empfängt die Mannschaft im Vestduell der Westfalenliga den TSV Marl-Hüls (15 Uhr, Hirschkampstadion). Am Mittwoch, 14. November, steht dann das Halbfinalspiel im Kreispokal bei der Spvgg. Erkenschwick an.

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