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So sehen Sieger aus: Teutonia SuS gewann am Sonntag in Henrichenburg den Meistertitel der Kreisliga A2.

Fußball-Kreisliga A2

Teutonia SuS nutzt den ersten von drei Matchbällen - und steigt in die Bezirksliga auf

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WALTROP - Als Sonntagnachmittag die eindringliche Musik der Band „Die Atzen“ durch halb Henrichenburg zu hören war, stand fest: Die Teutonen hatten soeben am drittletzten Spieltag ihr Meisterstück perfekt gemacht. „Wir feiern die ganze Nacht, die ganze Nacht…“, erklang es aus der mitgebrachten Musik-Box. Möglich wurde der Wiederaufstieg durch den 5:1 (3:1)-Erfolg beim Tabellenschlusslicht TuS Henrichenburg.

Schon Mitte der zweiten Hälfte konnte Thomas Wilk mit dem Karton, in dem die Meister-Shirts verpackt waren, in Ruhe zur Teutonen-Bank gehen und diese schon einmal an die Ersatzspieler und Trainer verteilen. Da war längst klar, dass die Waltroper an diesem Tag den ersten von drei Matchbällen nutzen würden.

Allerdings mussten die Mannschaft – und viele Fans, die zum Teil mit einem Bus angereist waren – einen Schockmoment überstehen. Denn es waren gerade 32 Sekunden gespielt, als TuS-Spieler Thorsten Wohlinger zum 1:0 traf. Da rutschte vielen Waltropern das Herz in die Hose. Sollte der Siegersekt doch noch weiterhin auf Eis liegen? Und die pro forma geplante Siegerparty vorerst abgesagt werden?

Nein. Denn die Teutonen reagierten sehr besonnen auf dieses Tor. Und Felix Bramsel glich in der 5. Minute aus. Viele Fans hatten den aus Teutonensicht ungeliebten Naturrasen in Augenschein genommen. Er hätte auch im Vorgarten der englischen Königin liegen können. Doch beim Betreten waren viele Unebenheiten zu spüren. Ob der Dauerspitzenreiter der Kreisliga A2 doch noch ins Stolpern geraten würde?

Weiter beruhigt wurden die rund 100 mitgereisten Waltroper Fans durch das Tor von Niko Poslednik (9.). Und dann gab es Szenenapplaus für Ali Caliskan, der einen von Luca Gennerman aufgelegten Freistoß verwandelte (39.). Er war es auch, der in der 54. Minute das Tor zum 4:1 nachlegte. Sascha Adams Treffer in der 88. Minute hübschte dann nur noch das Ergebnis zum 5:1 etwas auf.

Als Michael Rehermann dann abpfiff, kannte die Freude keine Grenzen mehr. Der Sekt floss bei den Zuschauern und auf dem Feld in Strömen. Nach ausgiebiger Party in Henrichenburg fuhren sie zur Meisterfeier ins heimische Sportzentrum Nord. Und auch da sangen sie noch ausgiebig: „Wir feiern die ganze Nacht…“

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