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Bestreiten neue Wege: die Altherren von Teutonia SuS Waltrop.

Fußball

Teutonias Altherren probieren sich im Gehfußball

WALTROP - Es war Peter „Piddi“ Poslednik, der die Idee hatte, mit seinen Kumpel der Teutonen-Altherren mal Gehfußball auszuprobieren. Schmunzeln muss auch Altherren-Vorsitzender Andreas „Theo“ Westhoff, wenn er von der Premiere erzählt. Aber: Bei den Fußball-Verrückten rund um die 50 machen sich die Knochen bemerkbar. Ein richtiges Training auf dem großen Platz ist nicht mehr drin. So entschied man sich für diesen neuen Weg.

Zugegeben, die zehn „Kicker“ verkrümelten sich ans letzte Ende des unteren Platzes am SpoNo. Auch, um nicht aufzufallen. „Wir wollten das ja erst einmal ausprobieren“, berichtet Westhoff. Natürlich hatten alle Beteiligten die Regeln studiert. Die besagen, dass beim „Walking Football“ das Rennen auf dem Feld verboten ist, dass Körperkontakt und Reingrätschen nicht erlaubt sind und dass mindestens ein Fuß eines Spielers immer auf dem Boden sein muss. So ganz wurde es bei der Trainingspremiere dann doch nicht umgesetzt. So wurde Thomas „Tezti“ Tetzner doch tatsächlich bei einer Grätsche erwischt. Aber die Rote Karte sah er deswegen natürlich nicht. „Da steht der Spaß bei uns doch ganz klar im Mittelpunkt“, erklärt Theo Westhoff, der zugab, dass am nächsten Tag der Muskelkater in den Waden zu spüren war. Auf die ernste Frage, ob es einem als ehemaligen leistungsorientierten Fußballer nicht unerträglich erscheint, beim Fußball nur noch zu gehen, erklärt Westhoff: „Nein. Denn letztlich sind einige von uns gesundheitlich so geschädigt, dass sie einfach nicht mehr richtig spielen können. Da ist eine solche Alternative schon toll. Man ist mit seinen Kollegen zusammen, hat Spaß und kommt sogar ins Schwitzen“, so Westhoff. Am Ende feierte sich das Team Thomas „Küt“ Keuter, Theo Westhoff, Uwe Adam und Thomas Teztner als ersten inoffiziellen Gehfußball-Stadtmeister. Und übrigens: „Tetzi“ Tetzner erzielte das erste Gehfußballtor in Waltrop. Mit der Größe der Tore waren die Teutonen, die übrigens ohne Keeper spielten, unzufrieden. Sie wollen sich jetzt neue Tore anschaffen, die zwei Meter breit und einen Meter hoch sind. Vorerst will sich die Truppe, die sich sehr über neue Mitspieler freuen würde, sonntags treffen. Und wenn das Interesse da ist, will man sich auch um eine Trainingszeit unter der Woche bemühen.

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