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Bei der Siegerehrung gab es dann doch ein Lächeln der Beteiligten: (v.li.) Stefan Starick (Eintracht), Hans-Bernd Westhoff (Oberwiese), Pascal Almenröder (Teutonia SuS II), Peter Schulze (VfB), Maurice Krüger (Teutonia SuS I) und Dirk Lenze (VfB Waltrop).

Fußball

Über den Modus wird viel diskutiert

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WALTROP - Die 2. Stadtmeisterschaft der Fußballer, die der VfB am Wochenende im Hirschkampstadion ausrichtete, ist Geschichte. Mit Teutonia SuS II gibt es einen neuen Titelträger. Doch am Tage danach stellen sich zwei Fragen. Hat sich der Austragungsmodus bewährt? Und welche sportlichen Erkenntnisse hat die Meisterschaft gebracht?

Es gibt sicherlich viele, die ein Turnier dieser Art gerne mit einem Halbfinale und Finale ausgetragen sehen würden. Doch bei lediglich fünf Teams kaum zu realisieren. Daher ist der Modus „jeder gegen jeden“ wohl die einzige Möglichkeit um eine Stadtmeisterschaft durchzuführen. Ein weiteres viel diskutiertes Thema war, ob es Sinn macht die Spiele um den Titel auf ein Wochenende zu konzentrieren, oder ob es besser erscheint, an mehreren Abenden je ein oder zwei Spiele durchzuführen. Wir haben uns bei Trainern und Verantwortlichen der teilnehmenden Mannschaften umgehört. Yücel Özdemir,Trainer des neuen Titelträgers Teutonia SuS Waltrop II: „Ich finde es vollkommen richtig, alles an einem Wochenende über die Bühne zu bringen.“

Etwas differenzierter ist daTim Braun von Teutonia SuS Waltrop I: „Der Modus ist schon Okay, wenn alles ordentlich läuft (damit spielt Braun auf die Spielabsage des VfB hin – Anm. der Redaktion). Ich kann mir aber auch vorstellen unter der Woche abends zu spielen. Wenn man es aber an einem Wochenende durchziehen will, dann sollte mehr in die Abendstunden hinein gespielt werden und nicht in der Mittagshitze.“

Für Hans-Bernd Westhoff,den Trainer des Drittplatzierten FC Spvgg. Oberwiese, gibt es zum jetzigen Modus keine Alternative: „Wir müssen darüber diskutieren, ob es Sinn macht alles an einem Wochenende über die Bühne zu bringen. Für mich ist der Modus zweitrangig. Egal welchen du nimmst, am Ende setzt sich doch das beste Team durch.“

„Es wäre besser, unter der Woche zu spielen“ Guido Siekirka, der Vorsitzende von Eintracht Waltrop (Rang vier) sieht es so: „Unter der Woche wird es meistens terminliche Probleme geben. Dennoch fände ich es persönlich besser, unter der Woche zu spielen.“

Friedhelm Finzel,

der Vorsitzende des gastgebenden VfB Waltrop, führt organisatorische Gründe für die vom VfB gewählte Variante ins Feld: „Es ist eben einfacher, komprimiert an einem Wochenende die zahlreichen Helfer zusammen zu bekommen. Mit 200 Zuschauern war die Resonanz aber enttäuschend.“

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