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Die 1. Mannschaft des SV Waltrop steigt in die Verbandsliga auf.

Der größte Erfolg für den Schachverein

Der SV Waltrop steigt in die Verbandsliga auf

WALTROP - Nach viereinhalbstündigem Kampf im Relegationsspiel gegen den SV Kamen II war er dann doch noch vollbracht: Mit ihrem 5:3-Sieg steigt die erste Mannschaft des Schachvereins Waltrop in die Verbandsliga auf.

Das Spitzenspiel der Verbandsklasse hatte die Mannschaft unlängst noch verloren. Nun aber kam es zum Relegationsspiel der beiden Verbandsklassen-Zweiten. Hochmotiviert gingen die Waltroper in diese Partie. Denn ihr Ziel war klar: Erstmalig sollte eine SV-Mannschaft in dieser Klasse spielen. Jörn Gasper war als Letzter fertig, hatte aber sein ganzes Können aufblitzen lassen, denn er holte einen vollen Punkt. Ebenso wie Marius Eckert an Brett 2 und Christoph Sehrbrock (7), der etwas glücklich seine Partie für sich entscheiden konnte. SV-Vorsitzender Wilfried Krolik bezeichnete den Erfolg von Führungsspieler (6) Dr. Rolf Breidenbach als immens wichtig. „Denn er war als erster fertig und holte einen vollen Punkt.“ Als sich Andreas Winterberg (3) mit seinem Partner auf Remis einigte, führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3,5 Punkten. Dann unterlief Martin Drewes (5) allerdings eine dreimalige Stellungswiederholung. Die Uhr wurde angehalten, da der Gegenspieler dies reklamierte. Die Partie wurde in einem Nebenraum noch einmal nachgespielt. „Und da zeigte sich, dass Martins Gegner recht hatte“, so Krolik. So endete auch diese Partie Remis. Eine enge Kiste waren die Begegnungen von Daniel Dunsche (4) und Robert Neumann (8), die diese verloren. Nun freut sich die Mannschaft auf die Herausforderung Verbandsliga, deren Saison im September beginnt. Da Robert Neumann und Daniel Dunsche in der kommenden Spielzeit nicht für die erste Mannschaft antreten werden, rücken mit Sebastian Schmidt und Dogukan Atali zwei Jugendspieler nach. „Wir sind glücklich und gehen zuversichtlich in die neue Saison. Unser Ziel wird der frühestmögliche Klassenerhalt sein, um dann einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu belegen“, so Krolik, der nach dem viereinhalbstündigen Kampf Kaltgetränke und Brötchen für die Spieler bereitgestellt hatte.

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