Hallenfußball

Heja BVB!!! Die Borussia gewinnt auch das große U14-Turnier des VfB Waltrop

WALTROP - Schwarz-gelber Derbyjubel im Sportzentrum Nord: Nachdem die Profis von Borussia Dortmund am Samstag das wichtigste Spiel der Saison gegen Schalke souverän gewonnen hatten, legte das U14-Team gestern nach: Die von Martin Verfürth betreute Mannschaft besiegte im „kleinen Derby“ den VfL Bochum und gewann den KIA Engbert Cup des VfB Waltrop.

Die Schwarz-Gelben waren ein würdiger Sieger. Nach fünf mehr oder minder souveränen Erfolgen trafen sie im Halbfinale auf den Karlsruher SC. Für viele Beobachter war dies das vorweggenommene Endspiel. Denn die Süddeutschen erwiesen sich als sehr spielstark. Eine Kostprobe ihres Könnens hatten die Gäste bereits im Testspiel gegen den HSV gegeben, das sie im Hirschkamp 4:0 gewannen. Entsprechend setzte sich der BVB auch erst im Neunmeterschießen gegen den KSC durch. Um dann später ein ähnlich spannendes Finale zu spielen…

Verfürth war stolz auf seine Mannschaft, dass sie in beiden Finalspielen einen Rückstand aufholten. Bochum führte, doch ließ sich Dortmund nicht verrückt machen und lauerte auf seine Chance. Dzenis Buric hatte dann den viel umjubelten Treffer erzielt. Sechs Schützen von jeder Mannschaft mussten dann zum „Rapport“ am Neunmeterpunkt. Hier war der auch im Ligabetrieb des Nachwuchs-Cups souverän spielende BVB dann letztlich das glücklichere Team. „Ein Lob geht aber auch an den VfB, der ein tolles Turnier organisiert hat. Wir haben hochklassigen Fußball gesehen und es waren letztlich auch die stärksten Teams im Finale“, bilanziert Verfürth, dessen Spieler Patrick Fritsch auch keinerlei Probleme damit hatte, den gut 60 Zentimeter hohen Pokal ausgerechnet aus den Händen des Schalkers Ingo Anderbrügge entgegenzunehmen. Dass seine Mannschaft im Konzert der Großen eine so gute Rolle spielen würde, damit hatte Lutz Schubbert, Trainer des Teams des VfL Osnabrück, nicht gerechnet. „Denn wir sind ein relativ kleines Leistungszentrum. Und dass wir zum Beispiel den VfL Wolfsburg hinter uns lassen, ist schon klasse.“ Im Spiel um Platz drei besiegte der VfL den KSC 3:1. Schubbert lobte die „sensationelle Leistung des VfB“, ein solches Turnier auf die Beine gestellt zu haben. „Wir sind mit unseren Zusagen sehr kritisch. Aber der Zeitplan war gerafft und es waren unheimlich viele Leistungzentren vertreten.“ Man darf gespannt sein, ob man in Zukunft noch einmal was hören wird von den vier Spielern, die als beste des Turniers ausgezeichnet wurden. Dies war der (mit 13 Jahren 1,90 Meter große) BVB-Torwart Eike Bansen, der beste Spieler Robin Hack (KSC) sowie die beiden Torschützenkönige Steffen Tigges (Osnabrück) und Florent Muslija (KSC) mit jeweils fünf Treffern. Wie hießen noch einmal die Kicker, die beim großen VfB-Turnier 2003 in Waltrop für Furore gesorgt hatten? Nuri Sahin und Marco Reus! Vielleicht sind‘s ja in einigen Jahren die Namen Bansen, Hack, Tigges oder Muslija, die international für Furore sorgen…

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