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Trotz starker Gegenwehr war Waltrops Paul Riemenschneider (M.) erfolgreichster Schütze des WHV.

Handball gewinnen 28:18

Peters lobt starke Leistung seiner Mannschaft

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WALTROP - Die Kreisliga-Handballer des Waltroper HV haben im Abstiegskampf einen sehr wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen den Tabellenachten VfL Hüls gewann die Peters-Sieben souverän mit 28:18 (16:8).

Geht doch, mag sich manch ein Zuschauer gesagt haben, nachdem die WHV-Mannschaft auch spielerisch voll überzeugte. Vor allem mit der ersten Halbzeit war Coach Björn Peters sehr zufrieden. Führten die Waltroper in der 6. Minute nur mit einem Treffer (4:3), setzte sich das Team dann stetig über 9:4 (11.) und 14:7 (24.) auf 16:8 zur Pause ab. „Die erste Halbzeit war nahezu perfekt“, freute sich der Coach.

Druck erhöht

Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst gar nicht rund. Die Hülser erhöhten mit zwei Kreisläufern den Druck. Eine Maßnahme, mit der die Waltroper Probleme hatten. Prompt kamen die Gäste in der 44. Minute auf 15:18 heran. Aber dann änderte auch Peters die taktische Ausrichtung und ließ offensiver agieren. Und schon fand seine Mannschaft zurück in die Spur.

Vorentscheidung

Sie setzte sich wieder stetig ab, und nachdem sie in der 50. Minute wieder mit sechs Toren führte (22:16) war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende stand ein souveräner 28:18-Erfolg. Herausragende Schützen waren Jona Scheumann, der auf sechs Treffer kam, und Paul Riemenschneider, der gar sieben Tore erzielte. Zudem wurde einmal mehr die Bedeutung von Philipp Gödeke für das Spiel des Waltroper HV deutlich. Er kann jedoch wegen seines Studiums nur noch sporadisch aushelfen. „Das war eine beeindruckende Leistung“, lobte Peters nach der Partie. Und er ist erleichtert, dass sein Team den Klassenverbleib nun wieder aus eigener Kraft schaffen kann.

WHV:

Trümper - Gödeke 4, Besemann 1, Gasper, Weichselbaum, Scheumann 6, Luther, J. Benthaus 3, K. Benthaus, Schultz, N. Schröder 2, Riemenschneider 7, Rüschoff 2, Landowski 3

Peters ist indes überzeugt, dass seine Mannschaft den viertletzten Tabellenplatz belegen muss, um ganz sicher zu sein. Auf diesem rangiert aktuell das Team von Ruhrbogen Hattingen, das bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat als der WHV. Und genau bei diesem Team sind die Waltroper am Samstag zu Gast. „Wir hoffen, dass wir den Schwung aus dem Hüls-Spiel mitnehmen können“, so Peters.

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