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War neben Dominik Besemann mit fünf Toren erfolgreichster Waltroper Werfer: Jens Benthaus (Foto)

Handball-Kreisliga

Die Rote Laterne steht jetzt beim WHV

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WALTROP - Kein Bein auf die Erde bekamen die Handballer des Waltroper HV im Heimspiel gegen den HSV Herbede II. Die Mannschaft von Trainer Björn Peters unterlag dem zuvor punktgleichen Kreisliga-Konkurrenten mit 23:28 (11:13). Daher steht das Team nun mit nur 2:8 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der Kreisliga.

Wie bereits berichtet, musste der Coach die Mannschaft auf vielen Positionen umbauen. Denn Paul Riemenschneider, Julian Luther, Nils Schröder und Philipp Gödeke, die Karten für die Darts-EM in Dortmund hatten, waren entschuldigt. Zudem fehlten Torwart Felix Trümper (verletzt), Marvin Butler (Nato-Übung in Norwegen) und Mika Schröder (Umzug). Dafür konnte Niels Gasper, hinter dessen Einsatz ein Fragezeichen gestanden hatte, auflaufen. Daher hatte Peters die Nachwuchsspieler Lars Stern, Niklas Rüschoff, Max Frommelt und Patrick Neumann aus der dritten Mannschaft in den Kader berufen.

Katastrophe

Vor allem mit der Leistung der Defensive in den ersten 30 Minuten war der Trainer überhaupt nicht einverstanden. „Das war eine Katastrophe. Von der stabilen 6:0-Deckung, die uns in der ganzen letzten Zeit ausgemacht hat, waren wir gegen Herbede meilenweit entfernt“, kritisierte der Coach. Er musste immer wieder einfache Gegentore notieren. Alleine Herbedes Michael Noth kam auf neun Treffer.

Keine Entschuldigung

Am Willen habe es zwar nicht gelegen, glaubt Peters. Aber man habe deutlich gemerkt, dass keine eingespielte Truppe auf dem Feld stand. „Aber auch das ist keine Entschuldigung. Denn die, die gespielt haben, hätten dieses Spiel auch gewinnen können.“ Alleine die Zahl der verworfenen Bälle nach Tempogegenstößen nervte ihn: „Gefühlt war, dass von acht Dingern nur einer saß.“ Die negativen Aspekte zogen sich durch das ganze Spiel. So bekamen zum einen die Torleute keine Hand an den Ball, während auch fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen für Frust bei den WHV-Spielern sorgten. Trotz der miserablen sportlichen Leistung bleibt Trainer Peters gelassen. „Wir werden jetzt ruhig weiter machen und weiter trainieren.“

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