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WHV-Trainer Björn Peters (li.) konnte es nicht fassen, als Bochum acht Sekunden vor Spielschluss das Siegtor erzielte.

Handball-Kreisliga

WHV unterliegt Bochumer HC mit 23:24

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WALTROP - „Jetzt ist das passiert, was wir unbedingt verhindern wollten.“ So kommentierte WHV-Trainer Björn Peters den Ausgang des Heimspiels seiner Mannschaft gegen den Bochumer HC. Denn nach der 23:31-Niederlage gegen Ickern in der Vorwoche kassierte das Team am Samstagabend eine 23:24 (14:12)-Niederlage. Damit legte seine junge Mannschaft einen 0:4-Fehlstart in der Kreisliga hin.

Peters hatte ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Und damit sollte er Recht behalten. Nach den 31 Gegentoren in Ickern hatte sich das Team unter der Woche im Training auf die Abwehrarbeit konzentriert. Was sich im ersten Durchgang auch auswirkte. Zwar führten die Gäste in der 11. Minute mit 6:3, doch nach dem Ausgleich durch Nils Schröder zum 7:7 (18.) gerieten die Waltroper in der ersten Halbzeit nicht mehr ins Hintertreffen. Mit einer Zwei-Tore-Führung (14:12) ging es in die Kabinen.

Einbruch nach der Pause

Doch wie in der vergangenen Saison auch, legten die Waltroper zu Beginn des zweiten Abschnitts eine schöpferische Pause ein. Viele einfache Ballverluste brachten den Gegner immer besser ins Spiel. So führte Bochum in der 40. Minute mit 17:16 und zog auf 20:17 davon.

Stammkräfte holen auf

Hiernach schickte Peters wieder seine Stammformation aufs Feld. „Aber auch diese Jungs brauchen ihre Pause, sie können nicht 60 Minuten durchspielen“, erklärte der Coach, der bis dahin den jungen Spielern sein Vertrauen geschenkt hatte. „Aber ihnen fehlt in gewissen Momenten einfach noch die Erfahrung.“ Beim Drei-Tore-Rückstand schickte Peters wiederum Philipp Gödeke und & Co. wieder aufs Feld. Jens und zweimal Kai Benthaus glichen durch ihre Treffer wieder für den WHV aus (20:20).

Bjarne Behnke mit zwölf Toren

Bochums Bjarne Behnke, der mit zwölf Treffern der überragende Akteur war, brachte seine Farben wieder in Front, ehe Nils Schröder ausglich (55.). Und das Spielchen ging so weiter: Bochum ging in Führung, Waltrop glich aus. Beim Stand von 22:22 (58.) wurde es dann hektisch. Zunächst traf Behnke zum 23:22. Dann hatte Bochums Keeper Tim Dirks Torwartwechsel angezeigt. Da der Ersatztorhüter jedoch nicht auf dem Spielberichtsbogen eingetragen war, musste ein Feldspieler für den Siebenmeter von Kai Benthaus ins Tor.

Fehler acht Sekunden vor Schluss

WHV: Trümper, Schröer – Gödeke 2, Besemann 2, Gasper 2, J. Benthaus 3, Schultz, Weichselbaum 1, Luther 1, von Coburg, K. Benthaus 7/5, Schröder 2, Riemenschneider 2, Landowski 1

Dieser ließ sich von den Diskussionen nicht beeindrucken und glich zum 23:23 aus. Dann nahmen die Gäste ein Team-Timeout. Hier wurde die Taktik für die letzten 35 Sekunden besprochen. Die Bochumer Spieler hatten ihrem Trainer wohl besser zugehört. Denn acht Sekunden vor Spielende traf Sascha Behnke zum 24:23-Siegtreffer. „Ich hatte extra noch darauf hingewiesen, dass meine Spieler keinen Wurf von der Strafraumgrenze zulassen sollen. Aber leider ist genau das passiert. Bochum war heute dieses eine Tor besser als wir.“

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