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Jugendfußball

Dreimal Westfalenpokal für den VfB

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WALTROP - Der VfB Waltrop vertritt am Wochenende den Fußballkreis Recklinghausen bei den U15-, U17- und U19-Junioren. Nachdem die Waltroper schon 2017/2018 den Fußballkreis im Westfalenpokal vertreten hatten, ist der Nachwuchs vom Hirschkampstadion nun schon zum zweiten Mal in Folge als einziger RE-Vertreter im Westfalenpokal-Einsatz – alle drei auswärts.

Den Anfang macht schon am Samstag die U15, die ab 14.30 Uhr beim SV Hüsten antreten muss. Die Frage nach dem Favoriten ist dabei schnell beantwortet. Der Gastgeber kickt in der Kreisliga A und das Team um Trainer Oliver Naumann drei Klassen höher in der Westfalenliga. Auch wenn der Gastgeber unangefochtener Tabellenführer im Kreis Arnsberg ist, sollten die Waltroper die nächste Runde erreichen. Aber Naumann hebt mahnend den Zeigefinger: „Der Gastgeber ist genau wie wir Kooperationspartner von Schalke 04 und verfügt ganz offensichtlich in dieser Saison über eine starke Offensive. Wir sind gewarnt, denn die Hüstener haben im Kreispokal den Landesligisten SC Neheim mit 2:0 bezwungen. Der ganz große Favorit sind wir nicht, wollen aber natürlich die nächste Runde erreichen.“ Einige Spieler des VfB haben sich unter der Woche krankheitsbedingt vom Training abgemeldet, deshalb kann Naumann noch nicht genau sagen, wer aufläuft.

Die U17 des VfB, die ebenfalls in der Westfalenliga aufläuft, hat die kürzeste Anreise der drei Teams. Die Mannschaft von Trainer Martin Backwinkler tritt am Sonntag um 13 Uhr bei TSC Eintracht Dortmund an. Der TSC rangiert in der Landesliga auf Rang vier. Obwohl der VfB eine Liga höhe kickt, sollte er den Gastgeber nicht unterschätzen. Mit David Pape und Luca Rautert fallen weiterhin zwei wichtige Spieler aus, dafür könnte Emir Taspinar wieder eine Alternative sein.

Bevor die Partie der U19 des VfB angepfiffen wird, haben Spieler und Trainer zunächst eine rund 100 Kilometer weite Anreise vor der Brust. Das Team von Trainer Michael Rütten gastiert am Sonntag ab 11 Uhr auf dem Naturrasenplatz des TV Emsdetten. Es ist ein Duell zweier Landesligisten. Für Coach Rütten wird es entscheidend darauf ankommen, welches Team gegen Ende der Hinrunde noch über mehr „Körner“ verfügt. „Der Naturrasen sollte unserer Spielweise eigentlich entgegenkommen“, sagt Rütten. Die Emsdettener sind für Rütten kein unbeschriebenes Blatt, schließlich sind die beiden Teams schon in der Vorbereitung aufeinander getroffen. „Wir erwarten ein offensiv starkes Team“, sagt der Coach. Da auch Justin Gruber wieder fit ist, kann Rütten auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Der Westfalenpokal ist für uns so etwas wie ein Bonus, den wir uns verdient haben. Ein Weiterkommen wäre schon deshalb wichtig, da wir ab der zweiten Runde nur noch Heimspiele hätten“, sagt der Trainer.

Die ganz dicken Kaliber aus der Regionalliga mit den Nachwuchsteams von Schalke, Dortmund, Bochum oder Münster steigen erst in der dritten Runde (Achtelfinale) in den Wettbewerb ein.

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