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Traf bereits in der 3. Minute zum 1:0 für Teutonia: Felix Bramsel (li.).

Kreisliga

Auch beim 3:1-Sieg sieht Tim Braun Grund zu Kritik

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WALTROP - Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten 3:1 (1:1)-Heimsieg gegen den FC Leusberg ist Teutonia SuS dem Aufstieg in die Bezirksliga wieder ein Stück näher gekommen.

Während Gästetrainer Dirk Sadowicz die Waltroper bereits als den kommenden Aufsteiger titulierte, wollte Tim Braun davon nichts wissen. „Wir haben jetzt drei ganz schwierige Auswärtsspiele vor der Brust. Erst in Flaesheim (14. April), dann in Ahsen (18. April) und danach beim FC 96 Recklinghausen (28. April). Da müssen wir erst einmal bestehen“, sagte Braun nach dem Abpfiff.

Im Heimspiel gegen Leusberg hätte es eigentlich ein ganz entspannter Nachmittag für die Teutonen werden können. Von Beginn an setzten die Hausherren die Gäste unter Druck. Schon nach drei Minuten hatte Felix Bramsel nach Vorarbeit von Niko Poslednik zum 1:0 eingeschoben.

Die Gäste kamen in den ersten zehn Minuten gar nicht über die Mittellinie. Doch beim ersten echten Angriff hätte es fast im Kasten von Philip Wölki geklingelt. Hami Azak hatte sich links durchgesetzt und bediente Adrian Stalka, doch dessen Schuss ging knapp daneben (11.). Das war es dann aber für lange Zeit mit Leusberger Aktionen.

Bis zur 35. Minute hatten die Teutonen soviel Chancen, um zwei Spiele für sich zu entscheiden. Doch Luca Gennermann und Tobias Hopp verpassten (12.), Maurice Krüger verfehlte um Zentimeter (23.), Sven Beckmann (32./33.) und Hendrik Köster, der mit einem strammen Schuss an Keeper Dean Altenburg scheiterte (33.), vergaben besten Möglichkeiten.

Doch dann geriet das Waltroper Angriffsspiel ins Stocken. Niemand wusste warum, aber plötzlich war Leusberg da. Als Azak erneut Stalka bediente, wusste sich Hopp im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen. Klare Sache: Elfmeter. Azak trat an und ließ Philip Wölki keine Chance – 1:1 (38.).

In der Halbzeit hatte Coach Tim Braun wohl deutliche Worte gefunden, denn nun lief es in der Offensive wieder besser. Poslednik verfehlte knapp (49.), doch als dann Luca Gennermann im Strafraum zu Fall gebracht wurde, zeigte Schiri Michael Rehermann zum zweiten Mal auf den Punkt. Ali Caliskan ließ sich diese Chance zur 2:1-Führung nicht entgehen (58.). Danach musste Wölki noch einmal Kopf und Kragen riskieren, um den abermaligen Ausgleich durch Azak zu verhindern (62.). Doch dann dominierten die Hausherren wieder. Nach Flanke von Sven Beckmann köpfte Sascha Adam zum 3:1 ein (65.).

Auch wenn Caliskan nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Roter Karte vorzeitig vom Feld musste (74.), brannte nichts mehr an. Auf der anderen Seite ließen die Waltroper noch einige hochkarätige Möglichkeiten fahrlässig liegen. „Unser Sieg ist hochverdient. Allerdings hat mir die Phase kurz vor der Pause, als wir das Fußball spielen komplett eingestellt haben, gar nicht gefallen. Das müssen wir in den kommenden Begegnungen auch unbedingt abstellen“, sagte Braun. Da auch Genclikspor Recklinghausen mit 2:0 gegen SW Meckinhgoven gewann, bleibt es bei fünf Punkten Vorsprung für Teutonia Sus.

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