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Trifft mit seiner aktuellen Mannschaft auf das Team, das er in der kommenden Saison trainieren wird: Yücel Özdemir.

Kreisliga B4

VfB ist Gastgeber im Derby gegen Teutonia SuS II

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WALTROP - Am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr im Hirschkamp) steht mit der Partie des VfB gegen Teutonia SuS II das letzte von sechs Derbys der drei heimischen Kreisligisten auf dem Programm.

Doch ist diese Partie anders als die fünf Spiele zuvor. Denn mit Yücel Özdemir steht bei den Teutonen ein Trainer am Spielfeldrand, der in der nächsten Spielzeit den VfB Waltrop trainieren wird. Dennoch, oder gerade deshalb stellt Özdemir klar: „Ich will einen Sieg einfahren. Wir werden dort nicht als Punktelieferant auflaufen.“

Um aber beim VfB erfolgreich zu sein, müssen sich die Teutonen im Vergleich zur Vorwoche (1:2-Heimniederlage gegen Titania Erkenschwick) erheblich steigern. „Gegen Titania haben wir schlecht gespielt, das wollen wir am Sonntag aber besser machen“, sagt Özdemir.

Die personellen Voraussetzungen sind bei den Teutonen gemischt. Justin Jerichow, der gegen Erkenschwick die Rote Karte sah, fällt genauso sicher aus, wie das Trio Philip Holtermann, Frederic Schlüsselburg und Adrian Langhorst, die allesamt im Urlaub sind. Dafür kann Özdemir aber wieder mit Adama Njie planen. „Auch ansonsten habe ich alle Spieler an Bord“, sagt der Teutonen-Trainer.

Da hat Milan Mikuljanac vom VfB wesentlich größere Personalsorgen. Elvan Tatli wird heiraten und fällt aus, genauso wie Mustafa Deniz, der sich in den Flitterwochen befindet. Dazu kommen die Verletzten Tobias Ressemann und Yasin Pipir, mit denen Mikuljanac ebenfalls nicht rechnen kann. Zudem ist fraglich, ob Aldin Ibraimi, der sich im Prüfungsstress befindet, auflaufen wird.

Zwar befinden sich Egmen Eser und Marius Hoffmann mittlerweile wieder im Lauftraining, doch eine Alternative für das Derby sind beide nicht. Von einem besonderen Derby möchte Mikuljanac nicht sprechen. „Für die Spieler, die in Waltrop wohnen, ist das sicherlich etwas besonderes. Aber viele kommen ja auch aus den umliegenden Städten“, so der VfB-Trainer. Auch wenn vom Tabellenbild her der Gast in der Favoritenrolle ist, geht Mikuljanac davon aus, dass die Partie offen ist. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich jedes Spiel gewinnen möchte. Aber gegen Teutonia dürfte wohl die Tagesform den Ausschlag geben.“

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