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Alim Kiren (r.) brach das erste Duell vorzeitig ab.

Kreisliga B4

VfB gegen Horneburg geht in die zweite Runde

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WAL - Das Hinspiel der Kreisliga B4 zwischen dem VfB Waltrop und dem SV Horneburg geht heute ab 14.15 Uhr im Hirschkampstadion in die zweite Runde. Die erste wurde bekanntlich vom Schiedsrichter beim Stande von 3:2 für die Gäste in der Nachspielzeit abgebrochen und vom Kreissportgericht neu angesetzt.

In einem Punkt sind sich die Trainer beider Vereine einig: „Es soll ein faires und ruhiges Derby werden“, sagen Milan Mikuljanac, der seine Erkrankung mittlerweile auskuriert hat, und Sven Moll, der den erkrankten Rüdiger Bona momentan vertritt.

Rollen klar verteilt

Für den VfB-Coach sind die Rollen vor dem Nachbarschaftsderby klar verteilt: „Wir sind der krasse Außenseiter und die Horneburger eindeutig in der Favoritenrolle.“ Neben den Fakten aus der Tabelle (der SVH hat 13 Punkte mehr auf dem Konto und das deutlich bessere Torverhältnis), führt Mikuljanac auch noch die personellen Engpässe bei seinem Team ins Feld.

Dickes Fragezeichen

So steht hinter Joel Lehmann, der in der Erstauflage einer der auffälligsten Akteure im Waltroper Dress war, genauso ein dickes Fragezeichen, wie hinter Ibrahim Hyseni und Aldin Ibraimi. „Ich hoffe natürlich, dass sie dennoch spielen können, aber zurzeit sieht es nicht gut aus“, so der VfB-Trainer. Definitiv nicht zur Verfügung stehen Egemen Özer, der sich einen Außenbandriss zugezogen hat, und Cedric Mackenberg, der beruflich verhindert ist. „Damit stellt sich das Team schon fast von alleine auf“, sagt Mikuljanac und fügt hinzu: „Ich will aber nicht jammern.“

Rot-Sperre

Doch auch der Gast hat reichlich personelle Sorgen. So steht nicht nur der Einsatz von Ersatzkeeper Jens Brinkbäumer (Stammkeeper Nedim Caliskan ist noch gesperrt) auf der Kippe. „Bei mir fallen zahlreichreiche Spieler verletzt oder berufsbedingt aus. So bin ich froh, wenn ich zwölf oder 13 gesunde Akteure aufbieten kann“, sagt Sven Moll, der aus beruflichen Gründen am Samstag auch nicht in Waltrop sein wird. So werden Nedim Caliskan und Jens Randermann das Coaching übernehmen. Auch der schwache Auftritt des VfB beim 0:5 in der letzten Woche bei Westfalia Vinnum II ist sicherlich motivationsfördernd gewesen. „So eine Leistung soll und darf sich aber nicht wiederholen“, mahnt Mikuljanac eine deutliche Leistungssteigerung an. „Wir werden heute auf dem Platz alles geben und den Horneburgern die Punkte nicht kampflos überlassen“, verspricht Waltrops Trainer den hoffentlich zahlreichen Fans, „und wer mich kennt, der weiß, dass ich immer gewinnen will“, fügt Mikuljanac noch hinzu.

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