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Nur selten konnte sich der VfB – hier mit Ibrahim Hyseni (re.) – gegen Kültürspor in Szene setzen.

Kreisliga B4

VfB ist gegen Kültürspor chancenlos

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WALTROP - Von einer fußballerischen Glanzleistung waren auf dem Hartplatz am Horneburger Landwehrring beide Teams weit entfernt. In einer äußerst schwachen B-Liga-Partie unterlag der VfB dem abstiegsbedrohten Gastgeber Kültürspor Datteln mit 0:3 (0:1).

Statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wurde viel diskutiert. Mit dem Schiedsrichter, aber auch mit den Gegenspielern. Zudem war fast jeder Pfiff gegen Kültürspor mit lautstarken Protesten von der Bank und den Fans begleitet, die auch immer wieder auf den Platz liefen und versuchten, den Unparteiischen zu beeinflussen. Doch darin lag keineswegs der Grund für die klare Niederlage der Waltroper. „Wir haben uns von der harten Gangart des Gastgebers beeindrucken lassen“, sagte später Interimscoach Dirk Lenze.

Zudem lud seine Mannschaft mit haarsträubenden Fehlern den Gastgeber förmlich zum Toreschießen ein. Die erste Gelegenheit ließ Mikail Öztürk nach wenigen Minuten noch sträflich liegen. Aber als sich dann Daniel Dino Koland vor dem eigenen Strafraum einen Ballverlust leistete, war Öztürk zu Stelle und markierte das 1:0 für Kültürspor (22.).

Kurz zuvor hatte der VfB seine einzig nennenswerte Aktion in der ersten Halbzeit, doch der Schuss von Ibrahim Hyseni verfehlte das Ziel deutlich.

Der zweite Durchgang begann dann denkbar schlecht für die Waltroper. Ein Ballverlust im Mittelfeld ermöglichte Özutürk einen Sololauf, den er unhaltbar für Alexander Ruscher zum 2:0 im VfB-Gehäuse unterbrachte (49.). Wer nun eine Trotzreaktion der Waltroper erwartet hatte, wurde enttäuscht. Stattdessen kam es noch dicker für den VfB: Einen harmlosen Freistoß von Yasin Akcar fälschte Özgür Isik unglücklich zum 0:3 ins eigene Netz (75.) ab.

Die letzte Chance des Spiels hatten doch noch die Gäste: Joel Lehmann, der zuvor von einem Gegenspieler geschlagen worden sein soll, setzte einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten (90.+4). Dann hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und beendete die schwache Partie.

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