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Sven Beckmann (vorne rechts) ist gesperrt und fehlt gegen den SC Herten.

Kreisliga A2

Herbstmeister tut sich am Ende richtig schwer

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WALTROP - Teutonia SuS Waltrop ist Herbstmeister der Kreisliga A2: Der Mannschaft von Trainer Tim Braun reichte gegen den Tabellenvierten Spvgg. Herten ein 1:1-Remis.

Die starteten Waltroper selbstbewusst – als hätten sie den Frust nach der Schlappe vergangene Woche erfolgreich abgestreift. Die erste Chance erarbeitete sich Felix Bramsel, der den Ball nach Flanke von Lutz Hamann jedoch nur auf das Tornetz setzte. Zwei Minuten später verpasste Robin Schröder einen Zuckerpass in die Schnittstelle nur um Millimeter.

Eigentor durch Gülser

In der 28. Minute rappelte es dann doch im Kasten der Spvgg. Herten. Luca Bramsel hatte sich sehenswert auf der rechten Seite durchgesetzt und auf Titan Berg gespielt. Teutonias Offensivmann ging in den Zweikampf mit Hertens Alper Gülser, dessen Klärungsversuch aber im eigenen Tor landete: Waltrop führte verdient mit 1:0. Eine Schrecksekunde gab es für die Teutonen in der 37. Minute. Kapitän und Abwehrchef Eike Stöve hatte bei einem Angriff eine Abseitsposition vermutet, reklamierte und stellte seine Verteidigungsbemühungen ein. Doch Hertens Daniel Bergmannshoff steckte den Ball gut durch auf Stefan Strasser, allerdings konnte Waltrops Torwart Philip Wölki zur Ecke klären, die wiederum nichts einbrachte. Waltrop blieb spielbestimmend, erarbeitete sich bis zur Pause jedoch keine weiteren guten Möglichkeiten. „Du bist dominant und führst gegen den Tabellenvierten zu Hause mit 1:0. Da mache ich doch weiter, wo ich aufgehört habe. Doch dass meine Mannschaft dann derart das Spiel aus der Hand gibt, kann ich absolut nicht verstehen“, so Tim Braun.

Primus zeigt plötzlich völlig anderes Gesicht

Sein Team stellte das Gegenpressing fast ein und ließ den Gegner richtig in Fahrt kommen. Gekrönt wurden dessen Bemühungen durch das Kopfballtor von Mounir Chamba in der 56. Minute. Obwohl Braun noch Daniel Del Puerto Schillo und Luca Gennermann für Robin Schröder und Niko Poslednik brachte, um die Offensivbemühungen zu forcieren, blieb es am Ende beim 1:1. Herten-Coach Sascha Vitolins, der erneut personelle Probleme hatte und mit Emin Ergün und Michael Bärwolf gar zwei Altherren-Spieler einwechselte: „Das 1:1 geht in Ordnung. Heute hat man gesehen, dass diese beiden Teams zurecht jeweils nur ein Spiel bislang verloren haben.“ Tim Braun: „Ich kann einfach nicht verstehen, wie man nach einer guten ersten Halbzeit derart die komplette Struktur verlieren kann.“ Dennoch fügte er hinzu: „Wir sind Herbstmeister und haben von 15 Spielen nur eines verloren. Jetzt hat die Mannschaft eine ganze Woche frei. Das wird den angeschlagenen Spielern guttun.“ Wegen des Totensonntags kommende Woche steht das nächste Spiel erst wieder am 2. Dezember an. Dann empfangen die Teutonen den Tabellenzweiten Genclikspor Recklinghausen im SpoNo.

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