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Teutonen-Trainer Tim Braun ist gespannt, wie sich seine Mannschaft im zweiten Spiel innerhalb von zwei Tagen in Hochlar präsentieren wird.

Kreisliga A2

Herbstmeisterschaft ist das Ziel

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WALTROP - Am 14. Spieltag hatte es den Spitzenreiter der Kreisliga A2, Teutonia SuS Waltrop, erwischt. Die Mannschaft von Trainer Tim Braun hatte nach elf Siegen und einem Remis beim Tabellen-13. GW Erkenschwick die erste – und verdiente – Saisonniederlage kassiert. Braun sieht selbst in dieser Tatsache etwas Positives.

„Wenn man immer nur gewinnt und gewinnt, baut sich von außen schon ein großer Druck auf. Vielleicht tut es der Mannschaft gut, dass dieser ein bisschen abnimmt. Letztlich musste jedem klar sein, dass unsere Serie irgendwann reißen würde“, so Braun, der bereits im Vorfeld der GWE-Partie ein mulmiges Gefühl gehabt hatte. Seine Mannschaft habe gemerkt, dass sie den Spitzenplatz nur halten kann, wenn sie zu einstiger Dominanz und Gier, Spiele unbedingt gewinnen zu wollen, zurückkehrt.

Starker Gegner

Doch den Gegner Spvgg. Herten, den die Teutonen am Sonntag um 14.45 Uhr im SpoNo empfangen, schätzt Braun sehr stark ein. Er gibt zu bedenken, dass der Tabellenvierte erst ein Spiel in dieser Saison verloren hat. Die Rangierung erklärt sich, weil das Hertener Team von Coach Sascha Vitolins wiederum siebenmal Remis gespielt hat. Vergangene Woche pausierte die Spvgg., weil Gegner FC Leusberg keine Mannschaft zusammenbekommen hatte. Daher wurde die Partie für Herten gewertet.

Ein Punkt reicht

Das Ziel der Teutonen ist es, am Sonntag Herbstmeister zu werden. Sollten sie einen Punkt einfahren, wäre ihnen der Titel unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten sicher. Braun fordert hundertprozentige Einstellung und Einsatzwillen von seinen Spielern. „Denn Herten hat die Qualität, jeden Fehler von uns sofort auszunutzen“, ist der Coach überzeugt, dass die Chance, dieses Spiel zu gewinnen, für seine Mannschaft bei 50 Prozent liegt.

Viele Ausfälle

Zudem ist die Verletztenliste lang: So fehlen Sascha Adam (muskuläre Probleme), Robin Beyer (starke Prellung), Lukas Sevnik (war die ganze Woche krank), Kevin Banna (Rückenprobleme) sowie Felix Gutzeit (Kapselriss im Finger). Besonders schmerzlich wird es werden, wenn Sven Beckmann und Luca Gennermann tatsächlich am Sonntag passen müssten. „Es wird sich ganz kurzfristig zeigen, ob sie spielen können“, sagt Braun.

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