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Das hatten sich die Kicker von Teutonia SuS II anders vorgestellt: Das letzte Heimspiel verloren sie mit 1:2.

Kreisliga B4

Niederlage im letzten Heimspiel

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WALTROP - Für die meisten Spieler und für Trainer Yücel Özdemir war die Partie gegen die DJK SV GW Erkenschwick II das letzte Heimspiel im Trikot von Teutonia SuS II. „Wir hatten uns fest vorgenommen, uns hier mit einem Sieg zu verabschieden“, sagt Yücel Özdemir nach der 1:2 (1:1)-Niederlage.

Dass es mit dem Dreier nicht geklappt hat, lag aber weniger am fehlenden Siegeswillen seines Teams, als daran, dass die abstiegsbedrohten Gäste ein ebenbürtiger Gegner waren und mit Christoph Ditterle einen Keeper in ihren Reihen hatten, der so ziemlich alles hielt, was an Schüssen auf seine Bude kam.

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spielchen. Beide Teams setzten auf die Offensive. So erlebten die Zuschauer eine Vielzahl an Torchancen auf beiden Seiten. „Das Spiel hätte auch 6:6 enden können“, brachte es Thorben Oberhag von den „Fröschen“ auf den Punkt.

Die erste dicke Chance für den Gastgeber brachte auch gleich die Führung. Denis Özdemir, Teutonias Torjäger vom Dienst, wurde herrlich freigespielt, und ließ Ditterle diesmal keine Chance (13.). Doch die Erkenschwicker gaben nicht auf und legten ihrerseits sofort wieder den Vorwärtsgang ein. So dauerte es auch nicht lange, ehe der Ausgleich fiel: Fabio Kowalke hatte sich auf links durchgesetzt und mit einem langen Ball Danny Oeynhausen bedient. Dieser nahm das Leder direkt und hämmerte es aus 18 Metern zum 1:1-Ausgleich ins Netz (26.). Danach ließen beide Teams eine Vielzahl an Möglichkeiten liegen, so ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Danach gehörten die ersten Minuten den Gästen, doch Jan Mratzny vergab gleich zweimal aus kürzester Distanz (49./51.). Dann waren wieder mal die Teutonen an der Reihe. Doch Keeper Ditterle brachte die Waltroper schier zum Verzweifeln. Egal ob es Özdemir oder Emir Tavalioglu versuchten, Ditterle war jedes Mal der Sieger. Die Entscheidung fiel nach 65 Minuten: Bei einem Angriff über die rechte Seite stand Mratzny goldrichtig und traf zur 2:1-Führung der Gäste. Auch wenn beide Teams noch eine Vielzahl guter Chancen besaßen, ein weiterer Treffer fiel bis zum Schlusspfiff nicht mehr. „Wir haben heute alles gegeben, uns fehlte das Glück im Abschluss“, sagte Trainer Özdemir nach dem Abpfiff.

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