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Waltrops Joel Lehmann bejubelt den Treffer zum 1:0.

Kreisliga B4: Dem VfB reicht am Ende ein 1:1

Den Klassenverbleib gesichert

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WALTROP. - Das Zittern hat für den VfB ein Ende gefunden. Mit einem 1:1 (0:0)-Remis im Heimspiel gegen den SV Westerholt II können die Waltroper endgültig für die nächste Saison in der Kreisliga B planen.

Einfach war es aber nicht, bis der Punkt, der zur Rettung noch fehlte, unter Dach und Fach war. In der ersten Halbzeit haderte der VfB mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters Lukas Sabi (Recklinghausen), die Treffer von Joel Lehmann und Jonas Wobermin erkannte er jeweilgs wegen Abseits’ nicht an. „Bei Joel war es knapp, aber das Tor von Jonas hätte ich gegeben“, meinte später Interims-Trainer Dirk Lenze.

Zudem sei Lehmann auch noch im Strafraum zu Fall gebracht worden, ohne dass der Schiri auf Elfmeter entschieden hatte. Weitere Chancen waren nicht zu verzeichnen. „Wir hatten zwar mehr Spielanteile, haben uns aber nicht clever genug angestellt“, meinte Lenze. Auf der anderen Seite hatten die Gäste schon die eine oder andere Gelegenheit, doch Keeper Alex Ruscher war ein sicherer Rückhalt seines Teams.

So wurden die Seiten mit einem torlosen Remis gewechselt. Im zweiten Durchgang erwischten die Waltroper dann einen Traumstart. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld bediente Ibrahim Hyseni Joel Lehmann, der auf den Gästekeeper zulief und die Nerven behielt – 1:0 für den VfB (48.).

Doch für Sicherheit beim VfB sorgte dieser Treffer nicht. Es blieb spannend. Westerholts Marvin Wagner, der ein ständiger Unruheherd war, zielte zu hoch (51.). Auf der anderen Seite sorgte ein langer Einwurf von Lehmann für Aufregung: Doch Elvan Tatli, der ihn mit einer Direktabnahme verwerten wollte, verfehlte knapp (60.).

Als folgenschwer stellte sich dann ein unnötiger Freistoß, den der VfB fabrizierte, heraus. Christian Tauch brachte das Leder in den Strafraum, John Petschek schaltete am schnellsten und traf zum 1:1-Ausgleich (74.). Zwei Minuten später musste sich Ruscher mächtig strecken, um einen Distanzschuss von Marvin Bratka aus dem Winkel zu fischen.

Danach schalteten beide Teams einen Gang zurück und waren mehr auf die Sicherung des einen Punktes aus, als nochmal alles zu riskieren. „Wir hatten die schnelleren Spieler, waren aber nicht clever genug, um das auszunutzen. Die Hauptsache heute war aber, nicht zu verlieren. Jetzt können wir die Saison in Ruhe ausklingen lassen“, sagte Dirk Lenze nach dem Abpfiff.

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