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Vier Treffer steuerte Jona Scheumann (grünes Trikot) beim verdienten Sieg über den SV Westerholt II bei.

Kreisliga

WHV schlägt den SV Westerholt II mit 25:22

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WALTROP - Für schwache Nerven war das am Samstagabend nichts. Der Waltroper HV machte es im Heimspiel gegen den SV Westerholt II spannender als nötig. Am Ende bejubelte der Gastgeber aber einen verdienten 25:22 (16:13)-Heimsieg, und hat sich damit in der Handball-Kreisliga wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

In der Anfangsphase führten meist die Gäste. Doch Mitte des ersten Durchgangs drehten Niels Gasper, Paul Riemenscheider und Niklas Rüschoff einen 6:8-Rückstand in eine 9:8-Führung (14.). Doch von einer Wende im Spiel konnte zu diesem Zeitpunkt keineswegs die Rede sein. Bis zur Pause ging es hin und her. Erst traf der WHV, dann wieder die Gäste. So wurden die Seiten mit einem knappen 16:13-Vorsprung für die Waltroper, die für den verhinderten Trainer Björn Peters von Jens Steuber hervorragend eingestellt worden waren, gewechselt. Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Waltroper und führten schnell mit 19:15 (37.). Doch die Westerholter gaben sich keineswegs geschlagen. Im Gegenteil: Immer wenn sie in Ballbesitz waren, ging ihr Keeper vom Parkett und wurde durch einen Feldspieler ersetzt.

Auf Tuchfühlung

Diese Maßnahme des Westerholter Trainers schien Erfolg zu versprechen. Denn die Gäste kamen Tor für Tor näher an den WHV heran, und in der 50. Minute führte plötzlich Westerholt mit 21:20. Sollte es wieder nichts werden mit einem Sieg für den WHV? Kuzrzeitig sah es so aus, als hätten die Gäste nun die besseren Karten in der Hand. Doch der WHV hatte diesmal die richtige Antwort parat. Scheumann und Riemenschneider (2) brachten die Hausherren wieder mit 23:21 nach vorn (53.). Zwar blieb die Partie bis zum Schlusspfiff spannend, doch nun gaben die Waltroper den Vorsprung nicht mehr aus dern Hand. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erschien dann auch noch Trainer Björn Peters auf der Zuschauertribüne. Gerade rechtzeitig, um den ersten Sieg seines Teams nach sechs Niederlagen zu bejubeln. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt, auch wenn sie in der Offensive manchmal zu hektisch agierte und zu überhastet den Abschluss gesucht hat“, freute sich Interimscoach Steuber über den Erfolg. „Den sich die Mannschaft redlich verdient hat, nachdem sie in den letzten Spielen oft auch Pech hatte“, fügte Steuber hinzu. WHV:Schroer, Trümper – Besemann 2, Gasper 4, J. Benthaus 2, Weichselbaum, Scheumann 4, Luther, Steuber, K. Benthaus, Rüschoff 2, Riemenschneider 9, Landowski 2

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