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Pascal Almenröder (l.) nimmt nach seinem Treffer zum 4:2 die Glückwünsche seiner Mitspieler entgegen.

Kreisliga B4

Teutonen siegen nach 0:2-Rückstand

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WALTROP - Solche Spiele möchte Yücel Özzdemir, Trainer von Teutonia SuS II, auch nicht jeden Tag erleben. Zur Pause lag seine Mannschaft im Heimspiel der Kreisliga B gegen Westfalia Vinnum noch mit 0:2 hinten. Doch mit einer Energieleistung nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren die Partie noch und gewannen am Ende verdient mit 5:2.

„In der ersten Halbzeit waren wir einfach zu passiv“, berichtet Özdemir. So musste er mit ansehen, wie die Gäste zwei Konter zur überraschenden Pausenführung nutzen konnten (12./35.). „Wir haben die Fehler in der Pause angesprochen und uns eingeschworen. Schließlich wollten wir den Sieg“, sagt Özdemir.

Zielstrebiger

Und tatsächlich, im zweiten Abschnitt waren die Teutonen wesentlich zielstrebiger. Zunächst scheiterte Pascal Almenröder am Vinnumer Keeper (55.), dann versuchte sich Justin Jerichow, doch auch hier blieb der Keeper Sieger (56.). Aber eine Minute später fiel dann doch der Anschlusstreffer: Justin Jerichow brachte einen Freistoß in den Strafraum und Matthias Heyden das Leder über die Linie (57.). „Das war so etwas wie der Dosenöffner“, meinte Özdemir später. Nun wollten die Waltroper mehr, und sie bekamen mehr: Der eingewechselte Jakob Neuhäuser bediente den ebenfalls eingewechselten David Brand, der zum 2:2 traf (64.).

Einbahnstraßenfußball

Die wenigen Zuschauer erlebten nun Einbahnstraßenfußball. Brand scheiterte nach Vorarbeit von Pascal Almenröder und Adama Njie am Pfosten (70.). Aber nur drei Minuten später waren die Zeichen auf Sieg gestellt. Almenröder und Denis Özdemir zauberten im Doppelpass und Almenröder traf zum 3:2 (73.). Nur wenig später erhöhte „Almi“ auf 4:2 (77.). Vor dem Schlusspunkt musste Justin Hachtkemper vorzeitig vom Platz. Nach wiederholtem Foulspiel hatte ihm Schiedsrichter Benjamin Hagel die Gelb-Rote Karte gezeigt (88.). 60 Sekunden später traf dann Adama zum 5:2 (89.), allerdings soll Vorbereiter Yusuf Yakisikli zuvor im Abseits gestanden haben. „Mit der Vorstellung in der zweiten Halbzeit war ich zufrieden. Nun können wir uns in Ruhe auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, freute sich Özdemir über die gute Vorstellung nach der Pause, wünscht sich aber so eine Leistung über 90 Minuten.

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