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Trifft mit seiner aktuellen Mannschaft auf das Team, das er in der kommenden Saison trainieren wird: Yücel Özdemir.

Kreisliga B4

Teutonia SuS II empfängt VfB zum Derby

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WALTROP - Es ist wieder Lokalderbyzeit in der Kreisliga B4: Am Sonntag empfängt die zweite Mannschaft von Teutonia SuS Waltrop den VfB um 13 Uhr im Sportzentrum Nord.

Der VfB steht noch immer unter dem Eindruck des Spielabbruchs von vergangener Woche. Es war zu Tumulten, Schlägen und Rudelbildungen gekommen. Schiedsrichter Alim Kiren hatte drei Rote Karten vergeben, zwei davon an VfB-Spieler. Und nach einer Beleidigung, die angeblich vonseiten der Horneburger Bank gekommen sein soll, hatte der Unparteiische die Partie in der dritten Minute der Nachspielzeit abgebrochen. Der Fall liegt nun beim Kreissportgericht. Vorsitzender Bruch teilte am Freitag auf Anfrage mit, dass dieses wohl am Montag 29. Oktober tagen wird.

Provokationen

„Solche Provokationen habe ich in 40 Jahren meines Fußballerlebens noch nicht erlebt“, beklagte VfB-Trainer Milan Mikuljanac. Er wird erst einmal bis zur Verhandlung auf seinen Sohn Dalibor und Ibrahim Hyseni verzichten müssen, die wie auch Horneburgs Nedim Caliskan die Rote Karte gesehen hatten. „Das sind zwei Leistungsträger, das ist für uns eine ganz schwierige Situation“, so Mikuljanac. Zudem konnten Can Kaya, Sinan Fidan und Sherif Dawud nicht trainieren. „Hinter ihrem Einsatz am Sonntag steht ein Fragezeichen“, so Mikuljanac, der definitiv auf den beruflich verhinderten Tobias Ressemann verzichten muss.

Chance für andere Spieler

Daher nimmt der Coach nun die anderen Spieler in die Pflicht, die zuvor nicht so viele Einsatzzeiten hatten. „Sie werden jetzt die Chance bekommen zu beweisen, dass sie in den Kader gehören“, so der Coach. Er hofft auf ein schönes Derby am Sonntag „und dass sich so ein Blödsinn wie vergangenen Sonntag nicht wiederholt.“ Darauf setzt auch sein Trainerkollege Yücel Özdemir von Teutonia SuS II. Wenngleich er einen dreckigen Sieg seiner Mannschaft einfordert. „Natürlich auf fairem Niveau. Aber wir brauchen unbedingt die drei Punkte – egal wie.“ Immer wieder hatte der Coach zuletzt bemängelt, dass sein Team zwar spielbestimmend war, das Tor aber nicht traf. „Wir müssen in der Abwehr konzentriert und vorne konsequent spielen“, fordert Özdemir, dessen Team mit acht Punkten aus neun Spielen weit hinter den eigenen Erwartungen zurück liegt. „Wir wollen zeigen, dass wir das Fußballspielen nicht verlernt haben.“

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