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Von Daniel Del Puerto Schillo (re.) und den Teamkollegen war gegen Flaesheim viel Geduld gefragt.

Kreisliga A2

Teutonia gewinnt 1.0 und baut Führung aus

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WALTROP - Es bleibt dabei: Teutonia SuS bleibt Spitzenreiter der Kreisliga A2. Und nach der 0:4-Niederlage des Tabellenzweiten Westfalia Vinnum gegen die DJK Spvgg. Herten führen die Waltroper nun mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle an. Allerdings war der 1:0 (0:0)-Erfolg gegen SuS Concordia Flaesheim diesmal nicht so glanzvoll wie vergangenen Sonntag beim 5:0 in Leusberg. Im Gegenteil: „Das war heute ein dreckiger Sieg“, erkannte auch ein völlig erleichterter Teutonen-Trainer Tim Braun an.

Noch vor der Partie hatte der Coach die Tugenden seines Teams in Leusberg gelobt. Und vor allem, dass seine Mannschaft konstant über 90 Minuten gut spielte. In den ersten 45 Minuten waren die Waltroper gegen Flaesheim weit davon entfernt. Die Passsicherheit schien unter der Woche auf der Strecke geblieben zu sein. Gerade so Garanten für gezielte Zuspiele auf den Mitspieler wie Tobias Hopp und Maurice Krüger kurbelten die Fehlpassquote richtig an. Allerdings: Der Tabellenvierte aus Flaesheim zeigte zunachst auch eine starke Leistung – mit viel Übersicht, gutem Aufbau und Disziplin. „Keine Frage, das war der beste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben“, attestierte auch Braun. Die erste Chance hatte Flaesheims Niklas Haak (17.), dessen Schuss Waltrops Keeper Philip Wölki gerade noch wegfausten konnte.

Zuckerpass

Kurz darauf ein Zuckerpass von Phillip Socher durch die Gasse, der bei Kevin Schulz landete. Sein Schuss ging ins Netz, aber Schiedsrichter Hasan-Can Öztürk entschied auf Abseits. Doch von Weckruf für die Teutonen keine Spur: Während für sie in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Chance zu notieren war, hatten die Gäste drei Minuten vor der Pause noch eine gute Möglichkeit: Doch Pech für Flaesheim, Niklas Haak traf nur die Latte.

Intensive Ansprache

Braun nahm sich deutlich mehr Zeit für die Kabinenansprache als sein Gegenüber Michael Onnebrink: Und seine Worte schienen gefruchtet zu haben. Die Teutonen agierten plötzlich konzentrierter und traten mit einer unmissverständlichen Körpersprache auf. Doch hochkarätige Chancen blieben Mangelware. In der 47. Minute agierte Daniel Del Puerto Schillo zu eigensinnig. Statt den Doppelpass mit Felix Gutzeit zu suchen, versuchte er es selbst und vertändelte den Ball.

Bessere Körpersprache

Den Waltropern gelang es aber, die Gäste mehr einzuschnüren. Von der Präsenz aus der ersten Halbzeit war nur noch wenig zu sehen. In der 63. Minute setzte sich Luca Gennermann schön durch und passte an der Grundlinie zu Schillo. Doch sein Drehschuss ging am Tor vorbei. Im Vorfeld hatte Braun seinen Spielern mit auf den Weg gegeben, dass gegen den Tabellenvierten wohl nur eine Nuance über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Und so sollte es kommen. In der 66. Minute bewies Sven Beckmann einmal mehr, wie wichtig er für das Team ist. Der Innenverteidiger eroberte den Ball am eigenen Strafraum und zog Richtung gegnerisches Tor.

Beckmann trifft

Der Routinier flankte auf die linke Seite zu Tobias Hopp, der wieder zurück zum mitgeeilten Beckmann hereingab und das Leder aus vollem Lauf in die Maschen drosch: 1:0. Beide Teams erarbeiteten sich noch Möglichkeiten, doch die ganz dicken Dinger waren nicht mehr dabei. Entsprechend groß war die Erleichterung bei den Teutonen nach dem Abpfiff.

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