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Eike Stöve (re.) und Titan Berg (li.) wollen am Sonntag in Herten die Tabellenführung verteidigen.

Kreisliga A2

Teutonia: Spitzenspiel in Vinnum

WALTROP - Im vorgezogenen Topspiel der Kreisliga A2 empfängt Tabellenführer Westfalia Vinnum (12 Punkte) am Donnerstag um 19.30 Uhr den direkten Verfolger Teutonia SuS (10). Waltrops Trainer Tim Braun ist überzeugt, dass ein einziger Fehler das Spiel entscheiden kann. Er hofft, dass dieser nicht seinen Spielern unterläuft. „Mein Ziel ist es, dass wir auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen sein werden.“

Vinnums Trainer Frank Bidar schwimmt derzeit mit seiner Mannschaft in der Kreisliga A2 auf einer wahren Erfolgswelle. Das anspruchsvolle Auftaktprogramm, mit der seine Elf in die Liga gestartet ist, entpuppt sich derzeit noch nicht als stark genug, um Vinnum ins Straucheln zu bringen.

Wien statt Waltrop

Bitter ist da, dass der Coach ausgerechnet bei diesem Spitzenspiel fehlt, er weilt diese Woche in Wien. Normalerweise würde Bidar nicht während der Saison in den Urlaub fahren. „Da kannst du mir sogar eine Reise nach Hawaii anbieten.“ Aber diesmal fehlt er unter der Woche. Dass das Waltrop-Spiel vorgezogen würde, war da noch nicht absehbar, ist aber sinnvoll, weil Vinnums Geschäftsführer Michael Asemann am Samstag Polterabend feiert. Weil auch Co-Trainer Carsten Buckmann im Urlaub ist, übernehmen Torwart Patrick Roser und Mittelfeldspieler Juri Lebsack die Betreuung. Lebsack, der am Donnerstag seinen 30. Geburtstag feiert, wird nach einer Armverletzung seine Schuhe schnüren. Ob es ihn stört, ausgerechnet an seinem Geburtstag zu spielen? „Wenn dann ein Sieg dabei rumkommt...“ Das wollen die Waltroper natürlich verhindern. „Die Jungs können das schaffen, sie haben ihre Sache bisher gut gemacht. Aber sie müssen stabiler werden“, fordert Braun.

Ohne Eike Stöve

Eike Stöve ist privat verhindert, während Marvin Hübenthal arbeiten muss. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Timo Hölting, der Knieprobleme hat. Sven Beckmann lag zuletzt flach – seine Einsatz-Chancen beziffert Braun als fifty-fifty. Dafür kehrt Maurice Krüger zurück in den Kader. „Das sind erhebliche Ausfälle. Aber wir haben einen breiten Kader und können dennoch erfolgreich sein“, glaubt Braun. In Vinnum sind die Verantwortlichen von dem bisherigen Erfolg nicht überrascht. Allerdings wurden alle vier Siege mit nur einem Tor Differenz eingefahren. „Solche Spiele wie gegen DTSG Herten, wo es zur Pause 0:3 steht und du noch 4:3 gewinnst, drehst du auch nicht fünfmal in der Saison“, sagt Roser. Gegen Waltrop brauche die Westfalia eine absolute Top-Leistung.

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