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Vergab einen Elfmeter: Denis Özdemir.

Kreisliga B4

Teutonias Zweite spielt in Vinnum 2:2

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WALTROP - Am Donnerstagabend war es Luca Gennermann, der in der fünften Minute der Nachspielzeit mit seinem Tor das 1:1-Remis für die erste Teutonenmannschaft bei Westfalia Vinnum sicherte. Gestern Abend war es wiederum Jan Gesing, der in der 93. Minute zum 2:2 für die Zweitvertretung der Teutonen in der Kreisliga B4 bei Westfalia Vinnum II traf.

Die Gäste aus Waltrop waren die spielbestimmende Mannschaft, während die Gastgeber mit Mann und Maus verteidigten. Natürlich hatte sich auch bis zu ihnen die Offensivqualität der Teutonen herumgesprochen. Entsprechend versuchten sie, Pascal Almenröder und Denis Özdemir aus dem Spiel zu nehmen. Sie konnten sich dann auch nicht entfalten. „Beide erwischten einen rabenschwarzen Tag“, befand Trainer Yücel Özdemir. Denis Özdemir, Emir Tavalioglu und Thorben Hermann erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit zwar gute Chancen, darunter waren auch Lattentreffer – doch ein Tor wollte einfach nicht fallen.

Führung durch Thorben Hermann

In der 52. Minute gingen die Teutonen dann doch durch Thorben Hermann in Führung. Prompt folgte aber die Antwort der Vinnumer, die durch David Meyer vier Minuten später zum Ausgleich kamen. „Eine ärgerliche Situation: In der Vorwärtsbewegung verlieren wir den Ball, Vinnum kontert und gleicht aus“, bemängelte der Waltroper Coach.

Wieder ein Konter

Aus einer ähnlichen Situation heraus fiel in der 84. Minute gar die Führung für die Gastgeber. „Die haben zwei Konter und schießen zwei Tore“, kritisierte Özdemir das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Am Ende ging es dann noch einmal rund: Zunächst sah ein Vinnumer wegen Beleidigung in der 90. Minute die Rote Karte. Dann entschied Schiedsrichter Dennis Nocke kurz danach auf Handelfmeter für Waltrop: Letztlich übernahm Teutonen-Torwart Jan Gesing die Verantwortung, trat an und versenkte zum 2:2-Endstand.

Redebedarf

„Den Punkt nehmen wir gerne mit. Natürlich ist es glücklich, wenn man in der 93. Minute per Elfer ausgleicht. Aber unterm Strich ist die Punkteteilung gerecht, weil wir mehr vom Spiel hatten“, bilanzierte Özdemir. Der Coach scheint derweil Redebedarf zu haben. „Vier Punkte aus fünf Spielen sind einfach zu wenig. Aber die Jungs machen einfach zu viele individuelle Fehler, die uns in der vergangenen Saison nicht unterlaufen sind. Das einzig Gute ist, dass wir jetzt ein freies Wochenende haben.“

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