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Zweikampf der Kapitäne: Marius Hoffmann (rechts/ VfB) und Mark Horst (RWE).

Kreisliga B4

VfB unterliegt RWE mit 0:7

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WALTROP - Der VfB Waltrop konnte gegen den Tabellenführer der Kreisliga B4, RW Erkenschwick, im Heimspiel nichts ausrichten: Das Team von Trainer Milan Mikuljanac unterlag mit 0:7 (0:3).

Es war klar, dass die Hausherren gegen die Torfabrik der Liga Beton anrühren würden. So hatte Mikuljanac eine Fünferkette angeordnet, um die Erkenschwicker möglichst vom Strafraum fernhalten zu können. Das funktionierte zunächst auch ganz gut, so lobte auch Gästetrainer Andreas Albersmann: „In der Anfangsphase hatten wir Probleme mit dem VfB. Sie haben gut verschoben, so kamen wir kaum durch.“ So hatten die Gäste zwar deutlich mehr Ballbesitz, aber der VfB die erste Möglichkeit. Doch den Konter schloss Fatlum Mehmeti mit einem Schuss in die Wolken ab (16.).

Führung durch Elfmeter

Wenig später dann doch die Führung für RWE: Vorausgegangen war ein Zweikampf im Strafraum zwischen Mustafa Deniz (VfB) und Florian Pagels. Der Erkenschwicker fiel, und der Schiri gab Elfmeter. Torsten Stondzik verwandelte sicher – 0:1 (22.). „Das war einer von der Sorte, den kann man geben, muss man aber nicht“, waren sich später beide Trainer einig. Danach kombinierte weiterhin Erkenschwick, ging aber mit zahlreichen Chancen schludrig um. So dauerte es bis kurz vor der Pause, ehe die Gäste mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse sorgten. Zunächst erhöhte Tayfun Kocak auf 2:0 (41.), dann sorgte Pagels mit seinem Treffer für die 3:0-Pausenführung.

4:0 kurz nach der Pause

Als dann kurz nach dem Seitenwechsel Rudolf Behrenswerth auf 4:0 stellte (47.), war die Partie entschieden. Doch der VfB bemühte sich, die Niederlage in Grenzen zu halten. Aber die wenigen Konter wurden nicht gut ausgespielt, so blieb dem Mikuljanac-Team der Ehrentreffer verwehrt. Auf der anderen Seite vergaben die Gäste durch mangelhafte Chancenverwertung einen zweistelligen Sieg. Dennoch reichte es am Ende durch weitere Treffer von Pagels (68./83.) und Emre Odabas (76.) für einen 7:0-Kantersieg.

"Eine Klasse besser als wir"

„Die Gäste waren heute einfach eine Klasse besser als wir. Die Erkenschwicker waren auch deutlich stärker als Horneburg vor zwei Wochen. Doch man darf auch nicht vergessen, dass mir mit den gesperrten Ibrahim Hyseni und Dalibor Mikuljanac sowie einigen Langzeitverletzten viele wichtige Spieler gefehlt haben“, meinte Mikuljanac nach dem Abpfiff.

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